Übergabe der TeCboxen an die Pädagogische Hochschule Tirol

TeCboxen unterstützen den technisch-naturwissenschaftlichen Unterricht in den Grundschulen. So kann die Freude am Handwerk weitergegeben werden. In der WK Tirol fand die Übergabe mehrerer TeCboxen an die Pädagogische Hochschule Tirol (PHT) statt.

Die Landesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechnik sowie die Landesinnung der Tischler und Holzgestalter stellen der Pädagogischen Hochschule für die Ausbildung zukünftiger Werklehrer jeweils einen Klassensatz der TeCboxen zur Verfügung. Es gibt zwei verschiedene Module: „Konstruktion“ (Holz) und „Energie/Elektronik“ mit dem Zusatzmodul „Energie plus“.

„Aus unserer Sicht ist es sehr wichtig, das Fach ,Werken’ in der Schulausbildung zu stärken. Schülerinnen und Schülern soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre handwerklichen Begabungen und Talente zu entdecken und zu fördern. So können Kinder und Jugendliche die Freude am Handwerk spielerisch lernen, um sich eventuell später selbst zu verwirklichen und einen handwerklichen Beruf zu ergreifen”, sind sich die beiden Landesinnungsmeister Helmut Brenner (Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechnik) und Klaus Buchauer (Tischler und Holzgestalter) einig.

TeCboxen bieten vielfältige Möglichkeiten

Die TeCboxen, die an die PHT übergeben wurden, dienen nun in ersten Linie der Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen, um das Material kennenzulernen und die vielfältigen Möglichkeiten für den Einsatz im Unterricht zu entdecken. Im nächsten Schritt ist geplant, dass Direktoren und Direktorinnen bzw. Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit erhalten, TeCboxen in Ihrer Schule anzuschaffen, um dadurch den Unterricht zu erweitern.

Um Schülerinnen und Schüler für den Werkunterricht zu motivieren, dort ihre Talente und ihre Kreativität entfalten zu lassen, müssen Lehrpersonen zukunftsorientiert ausgebildet sein. Nur so gelingt es, die Freude am Handwerk weiterzugegeben. Letztes Jahr ist es gelungen, die Werklehrerausbildung in Tirol neu zu starten. Sebastian Goreth konnte als Leitung der Fachdidaktik gewonnen werden. Die Ausbildung startet gerade in die zweite Runde und die Studierendenzahl konnte bereits verdoppelt werden. Mit der Verankerung des Faches „Werken“ in der Lehrerbildung (Masterstudium) ist eine Aufwertung der technischen und textilen Ausbildung gelungen und die Förderung dieser Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gesichert.

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