Für den Tiroler Handel sind Versprechungen zu wenig

Kein Umsatz, keine Kunden. Die Verunsicherung im Handel ist groß und von der Bundesregierung kommen bis dato nur Ankündigungen, statt Lösungen.

„Wir sind keine Unternehmer zweiter Klasse“, stellt der Tiroler Handelsobmann Dieter Unterberger in Reaktion auf die heute von der Bundesregierung präsentierten Hilfsmaßnahmen klar. Die Hilfe für die Händler geht nämlich aktuell nicht über einige Versprechen hinaus. Richtig ist, dass im November „nur“ touristische Betriebe schließen mussten. „Was aber ist mit den Zulieferern für die Gastronomie und Hotellerie? Was ist mit allen anderen Händlern? Viele Händler leben ebenso von unseren Gästen, wie der Tourismus selbst“, so Unterberger weiter.

Handel hat keine Kunden und keinen Umsatz

Mit leeren Händen stehen heute laut dem Handelsobmann aber nicht nur Großhändler und Zulieferer da. „Ein Rundgang durch die Städte zeigt ein dramatisches Bild: die Geschäfte sind leer, wir haben keinen Umsatz und keine Kunden!“ Viele Betriebe sind bzw. werden quasi ebenfalls zur Schließung ihrer Geschäfte gezwungen.

Die von der Bundesregierung für die „nächsten Wochen“ angekündigte Hilfe verschärft für den Tiroler Handelsobmann die Unsicherheit unter den Betrieben weiter, statt für Klarheit und Zuversicht zu sorgen. Sollte tatsächlich nur Händlern geholfen werden, die – wie heute angekündigt – „zu 100 Prozent“ mit von der Schließung betroffenen Betrieben zusammenarbeiten, dann, so Unterberger, „schauen viele unserer Betriebe durch die Finger – und das darf auf keinen Fall passieren.“ Unterberger wird sich in den Verhandlungen dafür einsetzen, dass es hier einen breiteren Rahmen gibt und allen betroffenen Unternehmen im Handel geholfen wird.

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