Neuer Bezirksobmann Franz Jirka startet voller Elan ins Amt

Mit Franz Jirka hat die Wirtschaftskammer im Bezirk Innsbruck-Stadt seit gestern einen neuen Obmann. Der Innsbrucker Heizungstechniker ist bereits seit einiger Zeit als Innungsmeister und Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk tätig. Nun wurde er mit 100-prozentiger Zustimmung als Nachfolger von Karl Ischia für diese Funktion gewählt.

Innsbruck ist sowohl der leistungsstärkste als auch der finanzkräftigste Bezirk und bietet für über 56.000 unselbstständig Beschäftigte einen Arbeitsplatz. Zudem bilden 532 Betriebe insgesamt knapp 2.000 Lehrlinge aus und die Gründerszene floriert mit jährlich bis zu 500 neuen Unternehmen. „Aufgrund dieser beeindruckenden Zahlen habe ich Respekt vor diesem Amt, jedoch keine Angst. Diese neue Aufgabe werde ich nicht im Vorbeigehen erledigen, sondern mit viel Engagement und Motivation. Ich habe als Spartenobmann bereits einen guten Einblick in diverse Bereiche und deshalb meine Entscheidung für diese Funktion wohlüberlegt getroffen“, freut sich Bezirksobmann Franz Jirka darauf, in der Landeshauptstadt mitgestalten zu können.

Der ebenfalls gestern neubestellte Bezirksausschuss bietet einen bunten Mix der Parteien, welcher künftig gewiss einen produktiven Austausch ermöglicht. Jirka ist deshalb überzeugt: „Ein super Team steht hinter mir und ich starte voller Elan gemeinsam mit Markus Dax, Werner Degler, Stefan Gleinser, Mariella Lutz, Klaus Plank, Adi Rauscher, Sybille Regensberger, Helmut Reichholf und Winfried Vescoli in die nächste Periode, welche zahlreiche Herausforderungen parat hält.“

Jirka möchte gemeinsam Lösungen finden

So trifft die Covidkrise, die mittlerweile zur Wirtschaftskrise geworden ist, die Stadt Innsbruck und deren Betriebe gerade mit voller Wucht. „Mit einem solchen Ausmaß hat anfangs niemand gerechnet, aber wir werden lernen, mit der Situation umzugehen und sie schlussendlich meistern. Wichtig ist, dass wir gemeinsam mit der Stadt Lösungen finden und so viele Unternehmer wie möglich gesund durch diese Krise bringen. Denn anders als oft dargestellt, ist nicht nur der Tourismus betroffen, sondern alle Sparten spüren die Auswirkungen der ausbleibenden Gäste. Daher auch mein Appell: Gebt aufeinander Acht und haltet die Vorgaben ein, um der Wirtschaft nicht noch mehr zu schaden und möglichst schnell wieder zur Normalität zurückkehren zu können.“

Ganz oben auf der Agenda für die kommenden Jahre steht neben der Stärkung der Marke Innsbruck sowie der Stadtteilentwicklung, das Thema Rossau. Dieses Gewerbegebiet ist ein Fleckerlteppich und verlangt dringend nach einem Gesamtkonzept in Sachen Verkehrspolitik. Es ist das größte zusammenhängende Gewerbegebiet des Bezirks, dessen Kaufkraft leidet, wenn die Kunden aufgrund von Stau und schlechter Erreichbarkeit ausbleiben. In weiterer Folge weichen Betriebe ins Umland aus. Die Botschaft, das Problem Rossau sowie alle anderen Themen betreffend, lautet: „In Innsbruck ist die Einbindung der Wirtschaft in Entscheidungen dringend notwendig. Wir möchten gemeinsam mit den Entscheidungsträgern und allen politischen Parteien an einem Strang ziehen, um sowohl den Wirtschaftstreibenden als auch den Bewohnern und Besuchern eine attraktive Stadt zu bieten“, sind sich WK-Bezirksobmann Franz Jirka und Bezirksstellenleiter Stefan Wanner einig.

 

Der neue Ausschuss der Bezirksstelle Innsbruck-Stadt für die Funktionsperiode 2020 – 2025: Helmut Reichholf, Sybille Regensberger, Bezirksstellenleiter Stefan Wanner, Klaus Plank, Bezirksobmann Franz Jirka, Werner Degler, Mariella Lutz, Stefan Gleinser sowie Adi Rauscher (v.l.).

Der neue Ausschuss der Bezirksstelle Innsbruck-Stadt für die Funktionsperiode 2020 – 2025: Helmut Reichholf, Sybille Regensberger, Bezirksstellenleiter Stefan Wanner, Klaus Plank, Bezirksobmann Franz Jirka, Werner Degler, Mariella Lutz, Stefan Gleinser sowie Adi Rauscher (v.l.).

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