Den Lebensabend zu Hause verbringen

Christian Elsner hatte zum richtigen Zeitpunkt die richtige Idee: Seit 2012 vermittelt er 24-Stunden-Betreuungskräfte und hat Österreichs erstes Franchise-Unternehmen in diesem Bereich gegründet.

Es ist ein sensibler Bereich. Wenn die Schritte beschwerlicher werden, die Wege für Einkäufe und Besorgungen zu weit und das Führen des eigenen Haushalts zu anstrengend ist, dann ist für viele ältere Menschen eine 24-Stunden-Betreuung die optimale Unterstützung. Christian Elsner hat in Innsbruck eine Vermittlungsagentur für Betreuungskräfte gegründet und bringt so Angehörige von pflegebedürftigen Familienmitgliedern und Betreuungskräfte zusammen.

„Man tut etwas Gutes und der Lebensabend zu Hause wird erleichtert“, sagt Elsner. Insgesamt 600 Familien aus ganz Österreich nehmen die Dienste von „Elsner Pflege“ in Anspruch. Möglich ist das durch das Franchise-System, das Elsner ein Jahr nach der Gründung seines Unternehmens etabliert hat. „Wir haben 20 Franchise-Partner, die in den Regionen tätig und erster Ansprechpartner für die Familien sind“, erklärt der Unternehmer.

Wer passt zu wem?

Wie kommt eine Familie zu einer 24-Stunden-Betreuungskraft? „Man muss mit einer Woche Vorlaufzeit rechnen. Zuerst wird bei der Familie ein ausführliches Anamnese-Gespräch gemacht. Es wird abgeklärt, welches Krankheitsbild vorliegt, denn zumeist fallen die Klienten in Pflegestufe 3 oder 4. Das ausgefüllte Klientenblatt wird anschließend in unsere Niederlassungen nach Rumänien und Bulgarien geschickt. Dort wird geprüft, welche Betreuerinnen und Betreuer in Frage kommen“, skizziert Elsner und ergänzt: „In der aktuellen Situation muss man auch sagen, dass alle Betreuungskräfte im Vorfeld auf Covid-19 getestet werden.“

Wurde eine passende Betreuungskraft gefunden, kann sie bei der Körperpflege, bei der Nahrungsaufnahme und beim Ankleiden helfen, Mahlzeiten zubereiten, Reinigungstätigkeiten durchführen, Gesellschaft leisten und auch Haustiere betreuen. „Die Betreuungskräfte dürfen aber keine medizinischen Tätigkeiten durchführen, wie zum Beispiel Insulin spritzen und Medikamente herrichten. Das muss von einer diplomierten Krankenschwester oder einem diplomierten Krankenpfleger erledigt werden“, stellt der Unternehmer klar. Grundvoraussetzung ist außerdem, dass die Betreuungskraft ein eigenes Zimmer bekommt und auch die Freizeit genau geregelt ist.

Faire Bezahlung direkt an die Betreuungskraft

Alle Betreuungskräfte, die über „Elsner Pflege“ vermittelt werden, können Deutsch und bleiben in der Regel für vier Wochen bei den Familien. Es sind immer zwei Betreuungskräfte pro Familie im Wechsel im Einsatz. Nach den ersten vier Wochen werden die Angehörigen um ein Feedback gebeten und sollte die Chemie einmal nicht stimmen, findet Christian Elsner mit seinem Team garantiert eine Lösung und eine neue Betreuungskraft.

Der Unternehmer legt großen Wert auf eine faire Bezahlung der Betreuerinnen und Betreuer. „Wir arbeiten mit jenem Modell, bei der die Familie das Honorar direkt an die Betreuungskraft  bezahlt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bei Inkassoverträgen besondere Vorsicht geboten ist. Das Honorar wird bei diesem Modell an die Agentur bezahlt und die Familie hat keinen Einblick, wieviel die Agentur einbehält und wieviel bei der Betreuerin oder dem Betreuer dann wirklich ankommt“, warnt Elsner. Er stellt seinen Betreuungskräften auch eine eigene Hotline zur Verfügung, an die sie sich jederzeit wenden können und in ihrer Landessprache betreut werden.

»Weitere Infos: www.elsner-pflege.at

 

Funktionärssteckbrief Christian Elsner

»Alle Portraits auf der Website unserer Funktionäre!

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