Stadtteil Anpruggen per App entdecken

Neuer innerstädtischer Erlebnisweg überzeugte beim Lokalaugenschein und soll künftig Gäste und Einheimische gleichermaßen per App zum Verweilen in Anpruggen anregen.

Eine App führt ab sofort Besucherinnen und Besucher zu zwanzig speziellen Orten in Anpruggen. Sie liegen am Wasser, an der Straße und am (früheren) Stadtrand und prägten die Geschichte dieses kleinen Stadtteils. Anpruggen heißt so viel wie „an der Brücke“ und ist der alte Name des Stadtteils Mariahilf-St. Nikolaus. Als die Siedlung gegründet wurde, gab es hier nur einfache Hütten und kleine Häuser.

Im Lauf der Zeit kamen ganz im Westen und in der Höttinger Gasse einige wenige Ansitze und Wohnhäuser des Adels dazu. Anpruggen war lange Zeit die Werkbank der Stadt. Und es war das Viertel der Armen, Kranken und Kriminellen, später dann das „Ausländerviertel“. Der Charme der alten Bausubstanz macht das Viertel heute attraktiv. Neue Geschäfte haben eröffnet, Künstler und Designer sind hierher gezogen. Die neue App zeigt die Wege zu ihnen an.

Geschichten aus Anpruggen

Bereits im Markenbildungsprozess von Innsbruck wurde auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass die beiden Stadtteile St. Nikolaus und Mariahilf interessante Geschichten zum Erzählen haben. Dies gilt für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Diese sollen jetzt angeregt werden, länger im Bereich der Innenstadt und ihrem Umfeld zu verweilen, den Weg über die Brücke aufsuchen und die beiden Stadtteile neu entdecken.“

Das Trafohäuschen im Waltherpark fungiert jetzt als Eingangstor in die beiden Stadtteile. Dort beginnen dann die drei Routen mit den unterschiedlichen Themensetzungen (Am Stadtrand, Am Wasser, An der Strasse). In den Stadtteilen findet man an neuralgischen Stellen Entnahmeboxen für den Folder, der auf deutsch, englisch und italienisch konzipiert wurde. Auch eine „Gamification“ wurde in die App integriert. Die ersten, die den Weg erfolgreich absolviert haben, erhalten gegen Vorlage der App im Innsbruck Tourismus am Burggraben einen „Totz’n“ inklusive Anleitung.

Die Initiatoren sind überzeugt, dass auch andere Stadtteile erzählenswertes bieten. In den nächsten Jahren sollen so weitere innerstädtische Erlebniswege auf multimediale Art und Weise geschaffen werden.

»Weitere Infos: www.anpruggen-entdecken.at

Bernhard Vettorazzi (Innsbruck Marketing), Stefan Wanner (Bezirksstellenleiter WK-Tirol), Robert Gander (Rath & Winkler), Florian Gapp (florianmatthias), Karl Ischia (Bezirksobmann WK-Tirol), Josef Pittl (Obmann Wirtschaftsverein Anpruggen Aktiv) (v.l.).

Bernhard Vettorazzi (Innsbruck Marketing), Stefan Wanner (Bezirksstellenleiter WK-Tirol), Robert Gander (Rath & Winkler), Florian Gapp (florianmatthias), Karl Ischia (Bezirksobmann WK-Tirol), Josef Pittl (Obmann Wirtschaftsverein Anpruggen Aktiv) (v.l.).

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