WK-Vizepräsidenten: Ein starkes Team

In der konstituierenden Sitzung des Wirtschaftsparlaments der WK Tirol wurden neben dem Präsidenten auch die Vizepräsidenten bestellt. Die Delegierten wählten einstimmig Manfred Pletzer sowie Martina Entner. Ebenfalls als Vizepräsidenten wurden Franz Hörl und Barbara Thaler kooptiert. Das Team deckt sämtliche Wirtschaftsbereiche ab.

Manfred Pletzer ist für den gesamten Bildungsbereich zuständig und der Vertreter der WK in der Lebensraum Tirol Holding. Pletzer betonte, dass das WIFI Tirol in der Coronakrise die Chance zur Digitalisierung erfolgreich genutzt hat und bei Online-Learning das österreichweit führende Bildungsinstitut ist. Es wurden in den vergangenen Wochen 2.500 Live-Online-Kurse mit 35.000 Kursteilnahmen abgehalten. „Blended Learning, also die Kombination aus Präsenz- und Onlinekursen, wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen“, erklärte Manfred Pletzer. Darüber hinaus war die Tiroler Prüfungsstelle die erste, die Lehrabschlussprüfungen online durchgeführt hat. Der Vizepräsident betonte, dass die WK Tirol wie schon bisher als Treiber bei der Stärkung und Modernisierung der Lehrausbildung auftreten werde. Die Lebensraum Tirol Holding sieht Pletzer als wichtigen Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Standorts Tirol. Projekte beispielsweise im Gesundheitsbereich oder bei erneuerbaren Energien seien wichtige Zukunftsfelder für Tirol, so Pletzer.

Martina Entner ist vor allem für Tourismus, Regionalisierung sowie Unternehmerinnen zuständig. „Viele Tourismusbetriebe nehmen in der aktuell unsicheren Lage Verantwortung wahr und öffnen ihre Häuser“, erklärte die Vizepräsidentin und freute sich über die Aufbruchsstimmung im Land. „Unsere Betriebe entscheiden mit Herzblut und Unternehmergeist und nicht nur nach nackten Zahlen“, hob sie eine der großen Stärken der Tiroler Wirtschaft hervor. In dieser Krise werde einmal mehr sichtbar: Typische Tiroler Familienbetriebe versuchen, möglichst ihr Personal zu halten und schwierige Zeiten gemeinsam zu übertauchen. Entner betonte den Stellenwert regionaler Strukturen in der Wirtschaftskammer, in der Verwaltung und der Gesundheitsversorgung. „Das hilft uns, auftretende Infektionen räumlich einzudämmen und diese Krise rasch zu bewältigen“, so Entner, „gut, dass wir über föderale Strukturen verfügen, die das möglich machen.“

WK-Vizepräsidenten setzen wichtige Impulse

Franz Hörl ist als Nationalrat die Stimme der Tiroler Wirtschaft in Wien. Er hob hervor, dass in den letzten Wochen viele Anregungen aus Tirol zu laufenden Verbesserungen der Unterstützungsmaßnahmen geführt haben. „Es gibt für diese Ausnahmesituation kein Drehbuch, was zu tun ist. Die Rahmenbedingungen entwickeln sich laufend weiter – und die Bundesregierung ist offen und flexibel genug, jeden Tag dazuzulernen“, so Hörl. Der Vizepräsident betonte, dass gerade für den Tourismus viele wichtige Impulse gesetzt wurden – vom Wirtepaket über flächendeckende Testungen für Tourismusmitarbeiter bis hin zu verantwortungsvollen Grenzöffnungen. „Und die österreichische Kurzarbeit ist die Benchmark in Europa“, erklärte Hörl.

Barbara Thaler bringt als EU-Abgeordnete die Interessen Tirols in Brüssel ein. Am Beginn der Coronakrise habe die Stunde der Nationalstaaten geläutet. „Aber jetzt kommt wieder die Stunde der EU“, gab sich Thaler überzeugt, „Europa kann nur gemeinsam im weltweiten Wettbewerb bestehen. Alle 27 Mitgliedsländer müssen den Binnenmarkt wieder in Schwung bringen. Das ist auch für die Tiroler Betriebe wichtig – schließlich geht der Großteil unserer Exporte in europäische Länder“, erklärte Thaler. Die Tiroler EU-Abgeordnete hatte sich frühzeitig für koordinierte Grenzöffnungen ausgesprochen, sofern dies die Infektionszahlen zulassen. „Die Grenzöffnungen dieser Tage sind ein wichtiges Signal, dass die Normalität Schritt für Schritt wieder zurückkehrt“, so Thaler.

Bild oben: Das Team der WK-Vizepräsidenten: Franz Hörl, Martina Entner, Barbara Thaler und Manfred Pletzer (v.l.).

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