Vertrauenswürdigkeit der Innsbrucker Stadtpolitik ist zweifelhaft

Von einem kürzlich zugestimmten Antrag zur Aufhebung der Gehsteigverbreiterung in St. Nikolaus wollen SPÖ und Für Innsbruck schon nur einen Tag später plötzlich nichts mehr wissen. WK-Präsident Christoph Walser und Bezirksobmann Karl Ischia können dem Vorgehen der Innsbrucker Stadtregierung endgültig nichts mehr abgewinnen.

Der verbreiterte Gehsteig in Anpruggen-St.Nikolaus sorgte sowohl bei den ansässigen Wirtschaftstreibenden als auch Bewohnern bereits bei seiner Umsetzung für Empörung. Über Nacht wurden wertvolle Anwohner- und Kurzparkzonen-Parkplätze gegen Blumentröge getauscht und Lieferzonen verlegt. Zwei Wochen später hat sich die Situation nun endgültig zugespitzt. Bei einer am Mittwoch stattgefundenen Bürgerversammlung einigten sich zwar ursprünglich alle anwesenden Parteien (FI, FPÖ, Gerechtes Innsbruck, ÖVP, SPÖ) darauf, einen gemeinsamen Antrag zur Aufhebung der Gehsteigverbreiterung im Gemeinderat einzubringen. Doch schon nur einen Tag später rudern die SPÖ und Für Innsbruck klammheimlich zurück und beweisen damit einmal mehr, dass kein Verlass auf die Innsbrucker Stadtpolitik ist.

Stadtpolitik agiert nicht im Sinne der Wirtschaft

„Die Innsbrucker Stadtregierung ist quasi tot, denn deren Interessen sind schon lange nicht mehr im Sinne der Wirtschaft, aber auch nicht der Bewohner. Den Beteiligten geht es nur noch um Postenschacherei und darum, sich selbst in Sicherheit zu bringen. Wenn das Wort eines Politikers keine zwei Tage mehr hält, stell ich mir die grundlegende Frage nach der Vertrauenswürdigkeit“, macht WK-Präsident Christoph Walser seinem Ärger Luft. Die Stadtpolitik hat in Innsbruck schon längst eine Spur der Verwüstung hinterlassen und macht damit auch noch munter weiter. Angefangen bei der wirtschaftlichen Zerstörung der Pradlerstraße über die Parkplatzvernichtung in Wilten gipfelt die Unfähigkeit jetzt in der Verbreiterung des Fußweges in St. Nikolaus.

Auch Bezirksobmann Karl Ischia, der in der Vergangenheit bereits des öfteren auf die wirtschaftsschädliche Vorgehensweisen der Innsbrucker Stadtpolitik verwiesen hat, ist einmal mehr enttäuscht. Walser und Ischia sind sich deshalb einig: „Die Stadtregierung arbeitet wirtschafts- und verkehrsfeindlich und verärgert damit nicht nur Unternehmer und Anrainer, sondern zerstört notwendige Arbeitsplätze.“

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