Innsbrucker Autokino belebt die Stadt und die Wirtschaft

In Zeiten wie diesen kämpfen alle Unternehmer ums Überleben – so auch die Kinos. Das Innsbrucker Autokino beim Olympiastadion bekommt statt Unterstützung nur Steine in den Weg gelegt.

Vonseiten der Wirtschaft wird der von Vizebürgermeister Johannes Anzengruber eingebrachte Vorschlag, ein Innsbrucker Autokino ins Leben zu rufen, sehr begrüßt. Gerade in den vergangenen Wochen hatten es Tirols Kinos besonders schwer und voraussichtlich müssen sie sich noch einige Wochen bis zur Wiedereröffnung gedulden. Daher ist die Idee des Autokinos eine tolle Sache, welche bei den potenziellen Besuchern im Vorfeld sehr gut ankommt. „Wirtschaftlich gesehen ist es wichtig, dass wieder mehr Menschen in die Stadt kommen. So ein Angebot ist eine ideale Möglichkeit, um die Wirtschaft wiederzubeleben und anzukurbeln“, meint Karl Ischia, Bezirksobmann Innsbruck-Stadt. In anderen Städten werden bereits Autokinos angeboten und sind sehr beliebt. Nach den harten Wochen der Quarantäne und Ausgangssperre darf so ein Projekt nicht mit dem Argument, dass zu viele Autos am Weg sind, kritisiert werden. Klimaschutz ist weiterhin wichtig, aber primär geht es jetzt um die Rettung der Wirtschaft.

Autokino – ein kreativer Einfall

Mario Hueber, Geschäftsführer des Metropol-Kinos Innsbruck, mahnt zur Sachlichkeit: „Die Grünen haben auf Bundesebene im Kulturbereich durch wochenlange Untätigkeit und offensichtliches Desinteresse die gesamte Kultur- und Veranstalterszene verärgert. Es ist daher umso trauriger, dass die Innsbrucker Grünen hier sogar noch einen Schritt weiter gehen und aktiv die Bemühungen Einzelner, Kultur und Unterhaltung auch in dieser schweren Zeit zu ermöglichen, verhindern wollen. Dabei werden auch offenbar bewusst falsche Aussagen getroffen, um dem Projekt zu schaden. Entgegen den von den Grünen vorgebrachten Behauptungen wird dem Bodenbelag beim Olympiastadion durch das Autokino keinerlei Schaden zugefügt. Dieser wurde beim Neubau für Veranstaltungen jeder Art ausgelegt und bereits z.B. bei der Rad-WM als Campingplatz für Wohnmobile genutzt. Es wäre zu begrüßen, wenn sich endlich auch die Grünen aktiv daran beteiligen würden, Lösungen und Möglichkeiten, statt Verboten für die Kultur- und Veranstalterbranche, zu suchen.“

Auch Alexander Wurzenrainer, Fachgruppenobmann der Tiroler Kinos, setzt sich für die Umsetzung des Projektes ein: „In Zeiten wie diesen kämpfen die Kinos, geführt von kreativen Unternehmern, ums Überleben. Nun hatte ein Unternehmer einen Einfall, wie er Arbeitsplätze sichern und sein Kino weiterführen kann, dann werden ihm Steine in den Weg gelegt. Das darf nicht sein! Dieses Autokino ist aber vor allem für Filmfreunde gedacht, um ihnen die lange Wartezeit zu verkürzen, bis der reguläre Kinobetrieb wieder stattfinden kann.“

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