Regional vergeben, Wirtschaft beleben

Mit ihrem heutigen Senatsbeschluss berücksichtigt die Stadt Innsbruck bei künftigen Vergaben das Regionalvergabe-Handbuch der WK Tirol und bekennt sich somit klar zur heimischen Wirtschaft.

Der Stadtsenat hat heute Vormittag den von Vizebürgermeister Johannes Anzengruber eingebrachten Antrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft abgesegnet. Laut Beschluss werden sowohl städtische Dienststellen als auch alle Beteiligungsunternehmen Innsbrucks aufgefordert, bei künftigen Vergaben das von der Tiroler Wirtschaftskammer herausgegebene Handbuch zur Regionalvergabe zu beachten. Im Zuge dessen sollen vorrangig lokal ansässige Betriebe beauftragt und die heimische Wirtschaft gestärkt werden. „Wir müssen unsere Betriebe vor Ort wieder mehr schätzen lernen. Gerade in der aktuellen Situation, in der zahlreiche Unternehmer ums Überleben kämpfen, ist es wichtig, vonseiten der Stadt ein klares Bekenntnis abzulegen. Dass über das Magistrat hinaus auch alle Beteiligungen das Handbuch berücksichtigen werden, ist ein besonders großer Wurf“, betont Johannes Anzengruber sichtlich erfreut.

Auch WK-Präsident Christoph Walser, der gemeinsam mit Anzengruber die Handbücher an alle städtischen Einrichtungen verteilen wird, unterstreicht: „Die regionalen Wirtschaftskreisläufe haben gerade jetzt oberste Priorität. Wenn es gelingt, dass vermehrt heimische Klein- und Mittelunternehmen an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen, bleibt die Wertschöpfung in der Region. Das stärkt mittelständische Betriebe und sichert Arbeitsplätze vor Ort.“

Regionalvergabe mit Praxisbeispielen

Das Handbuch zur Regionalvergabe geht auf viele verschiedene Themenbereiche im Zusammenhang mit öffentlichen Ausschreibungen ein – von der E-Vergabe über die Wahl des Vergabeverfahrens, die Vergabe in einzelnen Losen bzw. Gewerken bis hin zum Bestbieterprinzip und der Direktvergabe. Wertvolle Tipps für öffentliche Auftraggeber wie Bestbieterkriterien, die grafische Aufbereitung von Abläufen der gängigsten Vergabeverfahren sowie diverse Musterschreiben sind ebenfalls enthalten. Ergänzend zur Printversion des Vergabehandbuchs steht der Online-Vergabe-Ratgeber zur Verfügung.

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