Rauchfangkehrer arbeiten in eingeschränktem Umfang

Die Einhaltung der Gesundheitsschutzbestimmungen hat auch für Rauchfangkehrer oberste Priorität, der Sicherheitsaspekt darf dabei aber nicht vernachlässigt werden.

Seit dem 16. März haben die Tiroler Rauchfangkehrer-Betriebe ihre Tätigkeiten auf die notwendigsten Bereiche reduziert. Oberstes Gebot ist dabei, direkte Kontakte mit den Kunden möglichst umfangreich einzuschränken. So erfolgt die Kontaktaufnahme nicht wie gewohnt persönlich an der Haustüre, sondern über schriftliche Nachrichten an der Haustüre oder per Telefon.

„Dabei wird abgeklärt, ob Arbeiten notwendig sind oder ob der Rauchfangkehrer-Besuch derzeit generell auszufallen hat, weil es beispielsweise ältere, kranke Personen im Haushalt gibt“, erklärt der Innungsmeister der Tiroler Rauchfangkehrer und Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, Franz Jirka.

Der Branchensprecher hebt ausdrücklich hervor, dass derzeit allein die Kunden darüber entscheiden, ob Rauchfangkehrerarbeiten durchgeführt werden dürfen oder nicht. Er rät jedoch dringend davon ab, wichtige Arbeiten ohne triftigen Grund zu untersagen. „Arbeiten, die nicht aus sicherheitstechnischen Gründen erforderlich sind, werden derzeit ohnehin automatisch verschoben. Gerade wenn feste Brennstoffe im Einsatz sind, ist es aufgrund der Verbrennungs-Rückstände allerdings erforderlich, gewisse Arbeitsschritte zu erledigen. Darauf sollte auch aus sicherheitstechnischen Aspekten keinesfalls verzichtet werden.“

Rauchfangkehrer reduzieren persönliche Kontakte

Bei der Durchführung notwendiger Arbeiten hat die Einhaltung der Gesundheitsschutzbestimmungen höchste Priorität für die Tiroler Rauchfangkehrer. „Dabei erleichtern uns die Kunden unsere Aufgabe sehr, indem sie den notwendigen Sicherheitsabstand wahren und uns für die Arbeiten alleine aufs Dach oder in den Heizraum lassen. Außerdem wird aktuell auf Gegenzeichnungen am Lieferschein verzichtet. Das alles ist in den allermeisten Fällen auch überhaupt kein Problem, weil es eine überaus solide Vertrauensbasis zwischen der Tiroler Bevölkerung und den Tiroler Rauchfangkehrern gibt“, so Jirka, der abschließend feststellt: „Mit dieser bedachten Vorgangsweise können die persönlichen Kundenkontakte der Tiroler Rauchfangkehrer um mehr als 80 Prozent reduziert werden, ohne dass die Versorgungssicherheit in den nächsten Wochen in Gefahr gerät. Abgesehen davon können unsere Kunden unsere Dienste bei Bedarf – etwa beim Ausfall der Heizung – natürlich jederzeit telefonisch anfordern.“

Arbeiten, die nicht aus sicherheitstechnischen Gründen erforderlich sind, werden derzeit ohnehin automatisch verschoben. Foto: WKT/Franz Oss

Arbeiten, die nicht aus sicherheitstechnischen Gründen erforderlich sind, werden derzeit ohnehin automatisch verschoben. Foto: WKT/Franz Oss

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