Innsbrucker Parkraumkonzept benötigt Änderung

Derzeit ist die städtische Parkordnung aufgehoben, doch wie geht es nach der aktuellen Ausnahmesituation weiter? Innsbrucks Parkraumkonzept weist deutliche Schwächen auf, die es endlich zu ändern gilt.

Das Parkraumbewirtschaftungskonzept, welches trotz vehementer Einsprüche seitens der Wirtschaft umgesetzt wurde, sorgte bereits in der Vergangenheit für Diskussionsstoff und stellte Innsbrucks Unternehmer vor große Herausforderungen. Für WK-Bezirksobmann Karl Ischia steht fest, dass es zu notwendigen Anpassungen des Parkraumkonzepts kommen muss, um eine nachhaltige Schädigung der wirtschaftlichen Strukturen abzuwenden.

Innsbrucks Klein- und Kleinstbetriebe stehen aufgrund der verhängten Corona-Maßnahmen, aber auch hinsichtlich ständig zunehmender Konkurrenz aus dem Internet sowie bürokratischer Hindernisse ohnehin genug unter Druck. Zahlreiche – durch die aktuelle Krise zwangsläufig geschwächte – Betriebe fürchten nun weitere Umsatzeinbußen aufgrund des wirtschaftsfeindlichen Parkkonzeptes.

Parkraumkonzept dringend überdenken

„Es muss endlich ein Bewusstsein für die Situation der Innsbrucker Händler geschaffen werden, denn die Lage ist langfristig untragbar und vergrault potenzielle Kunden endgültig aus der Innenstadt“, gibt WK-Bezirksobmann Karl Ischia zu bedenken und fordert eine Rücknahme der kürzlich beschlossenen Parkgebührerhöhung auf 1 Euro pro halbe Stunde, eine Ausweitung der Parkdauer auf 180 Minuten, ein Einheben der Parkgebühren bis längstens 19 Uhr sowie das Wegfallen der Bewirtschaftung am Samstag. „Denn nicht nur die Betriebe machen weniger Umsatz, sondern in weiterer Folge schadet solch ein wirtschaftsfeindliches Konzept dem gesamten Standort“, appelliert Ischia an die Politik.

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