Weichenstellung für die Zukunft eines Familienunternehmens

Das 80-Mitarbeiter-Unternehmen Gruber Transporte in Götzens ist eine gefragte Firma im Großraum Innsbruck. Durch die Beteiligung seiner Tochter Kathrin hat Eigentümer und Geschäftsführer Martin Gruber das Familienunternehmen weiter gestärkt.

Gruber Transporte stellt neue Weichen, damit das Unternehmen auch weiterhin erfolgreich als Familienunternehmen auf dem Markt reüssieren kann. Firmenchef Martin, Tochter Kathrin und Schwiegersohn Roland Oberdanner, der für die gesamte Disposition verantwortlich ist, bilden ein starkes familiäres Führungsteam. Und Martins Enkel, derzeit 14 Jahre alt, zeigt auch schon starkes Interesse an allem, was im Unternehmen geschieht.

Die Tugenden eines Familienunternehmens sind es auch, die einen guten Teil des Firmenerfolgs begründen: Kurze Entscheidungswege und hohes Verantwortungsbewusstsein auf allen Ebenen. Gruber gilt als absolut verlässliches Unternehmen, immer erreichbar, pünktlichst und fachgerecht im Interesse des Kunden: „Die positive Resonanz unserer Auftraggeber freut uns jeden Tag“, berichtet Gruber.

Das Transport- und Erdbauunternehmen bringt Bodenaushub, Sand, Schotter, Stein oder Asphalt sicher und schnell von A nach B. Auch Baumaschinen bis 30 Tonnen Eigengewicht werden von Gruber-Lkw  mit Tiefladern fristgerecht ans Ziel geliefert. Daher zählen zu den Auftraggebern der Firma Gruber auch die großen Baufirmen, wie Porr, Hochtief, Swietelsky, Hitthaler, Berger & Brunner, Plattner und viele namhafte Unternehmen mehr.

Stark gefragte kompetente Mitarbeiter

Das hat auch mit dem vielleicht wichtigsten Grund für den Firmenerfolg zu tun: Gruber Transporte ist bekannt für seine kompetente Belegschaft. Die Mitarbeiter sind zu einem guten Teil schon langjährig im Unternehmen beschäftigt. Während es immer schwieriger wird, auf dem Arbeitsmarkt Facharbeiter zu finden, kann Gruber auf einen guten Stand motivierter Leute bauen, die einen hervorragenden Ruf genießen: „Teilweise wünschen sich Kunden schon bei der Auftragserteilung einen bestimmten Baggerfahrer“, berichtet Gruber.

Der Götzner Betrieb unternimmt auch einiges, um seine Leute zu halten. So bleiben rund 70 Prozent der Beschäftigten auch über den Winter hinweg angestellt. „Früher waren Mitarbeiter in unserer Branche froh, wenn sie im Winter Pause in der Arbeitslosigkeit machen konnten, doch heute wollen die Leute arbeiten und für ihre Familien gut verdienen“, berichtet Gruber.

Zwar gibt es in den Wintermonaten deutlich weniger Aufträge, dafür ist viel in der Wartung des Fuhrparks mit mehr als 100 Fahrzeugen zu tun. Es gilt aber auch Schneetransporte abzuwickeln – nicht nur für Kommunen, sondern auch für Privatkunden, die heute ihren Schnee nicht mehr wie früher in den örtlichen Bächen entsorgen dürfen. Gruber hingegen verfügt über eine eigens genehmigte Schneedeponie.

Ein weiteres Plus im Unternehmen ist das gute Betriebsklima, das auch durch unterhaltsame Aktionen unterstützt wird – wie die „Grill-Pool-Challenge“ im letzten Winter, bei der ein Lkw kurzerhand zum Swimmingpool umfunktioniert wurde. Es war eine Aktion mit hohem Spaßfaktor, bei der Geld für karitative Zwecke gesammelt wurde.

Ständige Bereitschaft für Notfälle

Gruber Transporte ist auf dem Markt auch deshalb eine gefragte Firma, weil das Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität an den Tag legt und Aufträge mit höchster Verlässlichkeit erledigt: „Man ruft uns, weil wir bekannt dafür sind, ein eingeschworenes Team zu haben.“ Das hat auch zu langjährigen Partnerschaften mit Lieferanten und Kunden geführt. So ist Gruber u. a. immer dann zur Stelle, wenn es in Innsbruck einen Wasserrohrbruch gibt, was im Winter fast wöchentlich der Fall ist. Gruber arbeitet hier in einer Partnerschaft mit Porr und den Innsbrucker Kommunalbetrieben.

Dieser Auftrag stellt hohe Anforderungen: „Wir stehen ständig in Bereitschaft, rund um die Uhr, auch zu den Weihnachtsfeiertagen und zu Silvester“, berichtet Gruber. Sein Unternehmen ist beispielhaft dafür, wie engagiert die Transport- und Erdbaubranche Tag und Nacht für die Bevölkerung im Einsatz steht.

Dabei bemüht sich das Unternehmen, möglichst ressourcenschonend zu arbeiten. Gruber verfügt über ein eigenes, 4.000 Quadratmeter großes Recyclinggelände in Götzens: Dort werden mit einer Siebanlage und einem Brecher u. a. Frostkoffer, Kies, Kabelsand, Humus und Rollierung selbst aufbereitet, wiederverwertet und CE-geprüft. Für unbrauchbares Aushubmaterial steht eine eigene Bodenaushubdeponie zur Verfügung. Dies ermög-licht kurze Transportwege und schont die Umwelt. „Durch die Wiederaufbereitung vor Ort können neu gewonnene Baumaterialien regional wiederverwendet werden“, berichtet Kathrin Gruber. Ein schöner Kreislauf.

Nachhaltiges Engagement

Nachhaltig ist auch das Engagement für einen modernen, umweltschonenden Betrieb: „Rund 70 Prozent der Lkw sind bereits mit dem emissionsarmen Euro6 Motor ausgestattet“, berichtet Gruber. Gearbeitet wird auch mit GPS-gesteuerten Maschinen und jährlich werden 10 Prozent des Umsatzes investiert. Gruber verfügt über 38 Lkw, 30 Bagger, Tieflader, Kräne und Recyclingmaschinen, die in der firmeneigenen Werkstätte gewartet werden können. Insgesamt bietet der Fuhrpark ein Leis­tungsvermögen von 25.000 PS.

Die Auftragslage der letzten Jahre war für das Familienunternehmen ausgesprochen gut. Gruber will aber dennoch nicht weiter expandieren, zumindest nicht quantitativ. Man habe eine ideale Größe, die auch zu den regionalen Gegebenheiten passe, meint der Firmenchef. Sehr wohl will Gruber aber weiter qualitativ zulegen und den Fuhrpark auch künftig stetig modernisieren. Die Firma, die 1959 gegründet wurde (Martin Gruber ist die zweite Unternehmergeneration), sieht sich damit als Familienunternehmen gut für die Zukunft gerüstet.

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Martin und Kathrin Gruber stehen für die klassischen Werte eines Tiroler Familienunternehmens: Zuverlässigkeit, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit. Foto: Riedler

»»Weitere Infos: www.gruber-transporte.at

Bild oben:Die Gruber Belegschaft steht mit einer modernen Fahrzeugflotte Tag und Nacht für herausfordernde Aufgaben und Notfälle im Einsatz. Foto: Gruber

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