Michael Gitterle ruft zu vereinten Kräften auf

Bezirksobmann Michael Gitterle appelliert an die Unternehmer im Bezirk Landeck, in der jetzigen Situation zusammenzustehen. Von der Bundesregierung mahnt er Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen bezüglich des Coronavirus ein.

„Wir alle stehen noch im Banne der Corona-Krise. Nach dem ersten Schock kehren wir nun langsam zur nüchternen Betrachtungsweise zurück. Diese hochansteckende Krankheit hat uns gezeigt, wie schnell aufgrund der Globalisierung und hohen Mobilität der ganze Erdball in eine ernsthafte Gesundheitskrise und als Folge davon in eine Wirtschaftskrise mit unabsehbaren Folgen schlittern kann. Für mich und den Großteil von uns war das bis vor zwei Wochen noch undenkbar“, betont Michael Gitterle.

Die Medien überschlagen sich mit neuen Sensationsberichten – anscheinend hat die internationale Presse mit unserem schönen Bezirk einen Schuldigen gefunden. Umso mehr ersucht Gitterle, gerade in solch schwierigen Zeiten zusammenzustehen: „Nur mit vereinten Kräften wird es uns gelingen, diese Krise zu meisten. Menschen, die gegeneinander aufhetzen wollen, haben zur Bewältigung der anstehenden Probleme mitsamt den zu lösenden Zukunftsfragen nichts beizutragen – wir alle dürfen diesen destruktiven Kräften keinen Platz einräumen“, verlangt Gitterle.

Appell an AK und ÖGB zu mehr Seriosität

Besonders fehl am Platz sind für den Bezirksobmann populistische Aussagen des Tiroler AK-Präsidenten, dass Mitarbeiter in den Quarantäneregionen schlecht behandelt werden würden und auf der Straße sitzen. „Dies hat massive Irritationen ausgelöst“, zeigt sich Gitterle empört. WK-Präsident Christoph Walser richtet hier den Appell an AK und ÖGB zu mehr Seriosität.

Gitterle lobt Arbeit der Bundesregierung

„Unsere Bundesregierung hat es vorbildlich verstanden, schnelle, aber auch einschneidende Maßnahmen zu setzen. Das ,neue‘ Kurzarbeits-Modell ist absolut zu begrüßen, sofern es nur für eine beschränkte Zeit gültig ist, denn alles andere ist schlicht und einfach nicht finanzierbar,“ räumt der Bezirksobmann ein. „What ever it takes“ ist zwar ein zunächst beruhigender Slogan, aber selbstverständlich gibt es auch hier ökonomische Grenzen. Daher muss für ihn auch jetzt oder gerade jetzt, die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen eingemahnt werden – eine Ausgewogenheit zwischen gesundheitsrelevanten und ökonomisch relevanten Maßnahmen. „Wenn unsere Wirtschaft durch einseitige, zu lange andauernde Einschränkungen derart geschädigt wird, dass sie bis zum Stillstand abgewürgt wird, dann ist dieser Motor wieder ganz schwer und nur mit langen Übergangszeiten zu starten“, mahnt Bezirksobmann Gitterle.

Optimismus und Gesundheit sind das Wichtigste

„Vielleicht passt der Vergleich mit unseren geliebten, vielfach hohen Bergen an dieser Stelle – Manchmal treibt uns der Sturm und das Unwetter in die Zelte oder tieferen Lager zurück. Aber wir alle wissen: Auch dieses Unwetter geht vorbei und sobald das Wetter aufklart, müssen wir bereit sein, wieder loszugehen, damit die Gipfelbesteigung gelingen kann. So werden wir wieder viele Dinge mehr schätzen, von denen wir bisher kaum Notiz genommen haben“, ist Michael Gitterle überzeugt. „Aber das Wichtigste – bleibt gesund und verliert nicht Euren Optimismus!“, wünscht Gitterle.

Corona: Info für Betriebe
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