WK-Schwaz im KiWi Fieber

Die WK Schwaz verwandelte sich wieder in einen kunterbunten Basar: 120 Schüler zeigten ihr kaufmännisches Talent – heuer erstmals auch digital – und wurden selbst zum Chef in der KiWi-Handelswelt.

Was ist Wirtschaft und wie funktioniert sie? Wie entsteht ein Unternehmen, was sind Umsatz und Gewinn und wie wirkt Werbung? Diesen Fragen gingen die teilnehmenden Schüler aus dem Bezirk Schwaz auch dieses Jahr wieder auf den Grund. Es wurde angepriesen, gefeilscht und verkauft: Bei KiWi – Kinder entdecken Wirtschaft – machten sich Schüler der VS Mitterweerberg, NMS Schwaz 1 und NMS Hippach auf eine kaufmännische Entdeckungsreise und schlüpften für einen Vormittag in die Chef-Rolle ihres eigenen Unternehmens. Die kreativen Geschäftsideen hatten sie im Vorfeld gemeinsam mit ihren Lehrpersonen im Unterricht ge­plant. Dabei beschäftigten sie sich mit der Namensfindung, erarbeiteten Marketingstrategien und bestellten oder produzierten Waren, deren Preise sie selbst kalkulierten. Selbstgebackene Muffins gehörten ebenso zum Sortiment wie Armbänder, Luftballons oder Taschentücher.

KiWi – eine Aktion, die begeistert

Vor Ort mieteten sie mit der Unterstützung von Schülern der Handelsakademie Schwaz einen von 25 Verkaufsständen und beantragten einen Gewerbeschein. Am Marktstand zeigte sich dann, wie erfolgreich die erarbeitete Vertriebsstrategie war. Es galt nun, die Waren bei den Lehrpersonen, Eltern, Bekannten und Funktionären der Wirtschaftskammer Schwaz an den Mann zu bringen. WK-Schwaz Bezirksstellenleiter Stefan Bletzacher war von den ideenreichen Verkaufskonzepten beeindruckt und kaufte selbst fleißig ein: „Nicht nur die Kinder, auch wir sind von der Aktion begeistert. Die Schüler haben die Möglichkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge auf spielerische Weise zu verstehen. Um das Unternehmertum von morgen brauchen wir uns nicht zu sorgen.“

Neu war dieses Jahr, dass die Bestellungen beim „Großhandel“ auch online aufgegeben werden konnten. Die Schüler machten somit auch „digital-wirtschaftliche“ Erfahrungen und lernten dabei spielerisch, dass stationärer Handel und Onlinehandel gemeinsam funktionieren. Richtiges Geld wechselte aber nicht den Besitzer, denn bezahlt wurde mit einer fiktiven Währung, dem KiWi-Euro.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung wurden die Unternehmer der Zukunft für ihren Einsatz mit Medaillen belohnt.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung wurden die Unternehmer der Zukunft für ihren Einsatz mit Medaillen belohnt.

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