Mit Flatscher gut gerüstet für die Zukunft

Mit einem großen Fest im Lienzer Kolpingsaal beging die Firma Erwin Flatscher Haustechnik GmbH ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum. Das Leistungsspektrum des Familienbetriebes ist umfassend.

Das Sanitär-, Heizungs- und Lüftungs-Unternehmen wurde 1959 von Alfons Flatscher in St. Jakob in Defereggen gegründet. Als bei den Hochwasserkatastrophen der Jahre 1965 und 1966 die Verkehrsverbindungen in das Defereggental über einen langen Zeitraum schwer beeinträchtigt wurden und dadurch die Materialanlieferungen nicht mehr gewährleistet waren, wurde eine Filiale in Lienz eröffnet. 1982 erfolgte nach dem Erwerb einer
Betriebsliegenschaft in der Lienzer Defreggerstraße die endgültige Übersiedlung des Unternehmens in die Bezirkshauptstadt.

1992 übernahm der Sohn Erwin Flatscher, der zuvor schon seit 1979 nach Abschluss der HTL-Ausbildung im väterlichen Betrieb tätig war, zusammen mit seiner Ehefrau Dagmar das Unternehmen, welches mit aktuell 16 Beschäftigen zu den größten seiner Branche in Osttirol zählt. Das Leistungsspektrum ist umfassend und reicht von der klassischen Sanitärinstallation über den Heizungs- und Lüftungsbau bis zu Wärmepumpentechnik, Solaranlagen, der gesamten Passivhaustechnik einschließlich kontrollierter Wohnraumlüftung bis zur Herstellung von Fernwärmeanschlüssen.

„In den letzten Jahrzehnten hat es gewaltige Umbrüche gegeben. Der Fokus der Gründungsjahre war auf die Ausstattung der Gebäude mit Sanitäranlagen gerichtet, dann erst setzten sich Zentralheizungsanlagen – anfangs noch manuell mit Stückholz oder Kohle beschickt, durch. Es folgte der Ölheizungsboom und als wir 1977 die erste thermische Solaranlage errichtet haben, war das schon eine kleine Sensation“, erzählt Erwin Flatscher. „Früher hat man sich bei Neubauten erst Gedanken über die Haustechnik gemacht, wenn der Rohbau schon gestanden ist. Heute werden Gebäude gesamthaft gesehen. Nur so war eine Entwicklung hin zum Niedrigenergie- bzw. Passivhaus mit äußerst geringem Heizbedarf überhaupt möglich.“

Niemand wird im Regen stehen gelassen

Wohin die Reise geht, kann Erwin Flatscher schon klar benennen: „Der Trend zeigt eindeutig in Richtung smarte Anlagen – üblicherweise mit Wärmepumpen und kontrollierter Wohnraumlüftung. In Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen gelingt es jetzt schon, die Energieversorgung fast autark zu gestalten. Da funktionierende Bestandsanlagen – meist auf Öl-Basis – ja noch in großer Zahl vorhanden sind und nicht von heute auf morgen getauscht werden, müssen wir uns mit den alten Systemen genauso gut auskennen wie mit den bereits weit verbreiteten Pelletsanlagen und den aktuellen „smarten“ Haustechnik-Systemen, in denen immer mehr Digitaltechnik steckt. Wir sind also gleichzeitig in drei Dimensionen unterwegs.“

Es habe sich, so der Firmenchef, auch bewährt, dass man alle Anlagen, die man errichtet, auch selbst plant: „In die Planung, die vielfach bereits parallel mit der Konzeption des gesamten Bauwerks läuft, können wir unsere langjährigen Praxiserfahrungen einfließen lassen“. Haustechnik Flatscher punktet bei den Kunden aber nicht nur mit innovativer Gebäudetechnik, sondern auch mit einem Notfallservice, das niemanden im Regen stehen lässt, wenn am Wochenende die Heizung streikt, der Abfluss verstopft ist oder gar eine Überschwemmung durch einen Rohrbruch droht.

Flatscher punktet mit kompetenten Team

„Wir sind für die Zukunft bestens gerüstet“, betont Dagmar Flatscher. „Garant dafür ist ein tolles, kompetentes und hochmotiviertes Team, das sich mit Begeisterung in das Unternehmen einbringt“. So konnten beim Jubiläumsfest gleich vier Mitarbeiter für ihre besondere Betriebstreue – von 28 bis 39 Dienstjahren – mit WK-Mitarbeiterdiplomen und AK-Ehrengeschenken bedacht werden. Ehemann Erwin ergänzt: „Es ist eine Freude, zu beobachten, wie sich die erfahrenen Fachkräfte in die Lehrlingsausbildung einbringen und so den Nachwuchs zu Höchstleistungen anspornen.“

Als langjährigem Kammerfunktionär – 24 Jahre lang war er im Innungsausschuss der Sanitär- und Heizungsinstallateure tätig – ist ihm eine qualitätvolle Ausbildung immer schon ein besonderes Anliegen. Innungsmeister-Stellvertreter Anton Pletzer meinte dazu: „Erwin ist seit mehr als 20 Jahren ein besonders engagiertes Mitglied unserer Meisterprüfungskommission. Ich kann nur hoffen, dass er uns mit seinem Expertenwissen und den menschlichen Qualitäten noch lange als Prüfer erhalten bleibt“. Neben zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik und öffentlichem Leben fanden sich als Gratulanten bei der Jubiläumsfeier auch Projektleiterin Michaela Engl vom Qualitätshandwerk Tirol, Bezirksobfrau Michaela Hysek-Unterweger und Alt-Obmann Michael Aichner ein. Die Kammer-Vertreter überraschten das Unternehmer-Ehepaar mit der Überreichung des Ehrendiploms für 60 erfolgreiche Bestandsjahre.

Bild oben: Nachhaltige Komplettlösungen mit Pelletheizung, Wohnraumlüftung und allen Sanitäranlagen, geplant und ausgeführt von Flatscher Haustechnik – hier das Revital-Firmengebäude. Foto: Flatscher Haustechnik

Haustechnik Flatscher

Nicht nur langjährige Mitarbeiter wurden geehrt, sondern auch die Chefleute Erwin und Dagmar Flatscher: Alt-Obmann Michael Aichner (l.), Bezirksobfrau Michaela Hysek-Unterweger und Innungsmeister-Stv. Anton Pletzer überreichten das Ehrendiplom der WK Tirol für 50 Jahre unternehmerische Tätigkeit. Foto: Peter Markl.

»Weitere Informationen: Flatscher Haustechnik GmbH

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