Tiroler Reisebüros als Schutzengel

Die Reiselust der Tiroler ist ungebrochen hoch und das Vertrauen in die Reisebüros steigt weiterhin an. Dabei gilt: Wer früh bucht, hat die besten Chancen, sein Wunschprodukt zu bekommen.

Die Reisebranche ist zukunftsorientiert. Kunden schätzen verstärkt die Sicherheit, Beratungskompetenz und Kostenwahrheit, die ihnen Reisebüros bieten. Mindestens 1.000 Tiroler waren beispielsweise von der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook betroffen, doch keiner davon blieb auf einem finanziellen Schaden sitzen. Die Reisebüros haben auf eigenes Risiko das Desaster abgefangen, denn Reisebürokunden sind beim Konkurs eines Leistungserbringers zu 100 Prozent abgesichert. Diese Situation zeigte erneut, warum die Tiroler Reisebüros so hohes Vertrauen genießen.

„Bei einer Einzelflugbuchung im Internet ist keine finanzielle Absicherung gegeben. Dies sorgt gerade nach dem vergangenen Jahr mit weltweit 23 Airlinepleiten für Unsicherheit. Selbstorganisation und Internetbuchungen sind demnach nicht zwangsweise besser oder günstiger als die Angebote etablierter Unternehmen“, erklärt Andreas Kröll, Fachgruppenobmann-Stv. der Tiroler Reisebüros, und führt weiter aus: „Die Konsumenten sind durchs Internet gut informiert, trotzdem bringt die Beratung vor Ort einen enormen Mehrwert und wird sehr geschätzt. Wir setzen voll und ganz auf top ausgebildete Mitarbeiter, um kompetente Beratung bieten zu können.“

Reisebüros achten auf Umweltschutz

Mit einem Plus von 10 Prozent bei den Vorausbuchungen sind die Tiroler Reisebüros erfolgreich ins heurige Jahr gestartet. Ein Grund dafür sind die attraktiven Frühbucherboni und die noch uneingeschränkte Auswahl. So können zahlreiche individuelle Wünsche erfüllt werden. Auch der Run auf Flugreisen ist nach wie vor ungebrochen und die Flughäfen verzeichnen laufend Zuwächse. Von einer Flugscham ist in Österreich nichts zu spüren und freiwillige CO2-Kompensationszahlungen werden von Kunden kaum getätigt. Die Tiroler Reisebüros achten bei der Beratung jedoch vermehrt auf das Thema Umweltschutz. Die von der neuen Regierung angekündigte Abgabe auf Flugtickets und die damit verbundene Verteuerung der Kurzstrecken bei gleichzeitiger Verbilligung der Langstrecke macht laut Fachgruppenobmann Helmut Geschwentner deshalb Sinn.

Wo geht es nun 2020 hin? „Die Welt wächst nicht und daher sind auch die klassischen Urlaubsländer nahezu unverändert. Bei den Bade- bzw. Erholungsurlauben punkten Italien, Kroatien, Spanien, Griechenland und Türkei, bei Kurztrips mit kulturellem Angebot Deutschland, Österreich und Italien. Da Italien sämtliche Interessen abdeckt, ist es mit Abstand das beliebteste Reiseland der Tiroler“, so Kröll.

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