So geht Sparen heute

Sparen ist in der heutigen Konsumgesellschaft nicht gerade en vogue. Das Jungunternehmen Monkee will das mit seiner App ändern und Sparen hip, modern und vor allem einfach machen. Für ihr zukunftsweisendes Projekt erhielt Monkee eine Nominierung beim Tiroler Innovationspreis.

Mehrere tausend Euro gibt ein durchschnittlicher Konsument jährlich für spontane Impulskäufe aus. Zugleich hat ein Viertel der Österreicher keine ausreichenden finanziellen Reserven, um eine unerwartete Reparatur für beispielsweise eine Waschmaschine zu bezahlen. 60 Prozent der Eltern haben keinerlei Ersparnisse für ihre Kinder.

Diese besorgniserregenden Zahlen haben Martin Granig und Christian Schneider dazu veranlasst, ein Start-up zu gründen. Mit Monkee widmen sich die beiden seit Beginn 2018 der finanziellen Gesundheit, insbesondere jener junger Familien. „Sparen hat nur zu 20 Prozent mit Fachwissen zu tun, zu 80 Prozent aber mit Verhaltensmustern und der richtigen Einstellung“, weiß Martin Granig. Genau hier setzen die Gründer mit ihrer App an, die im Juni 2019 lanciert wurde.

Sparziele spielerisch erreichen

Der Kern der Monkee-App ist die Möglichkeit, Kleinbeträge in nur zwei Klicks auf einem separaten Sparkonto zu sichern. Ähnlich wie bei Fitnesstrackern werden langfristige Sparziele in motivierende Wochenziele heruntergebrochen. „Wir setzen auf drei Elemente: eine einfache und unkomplizierte Sparoberfläche, einen motivierenden, virtuellen Finanzcoach und Social Saving, also das Einbeziehen des persönlichen Umfelds“, erklärt Schneider die Idee des Jungunternehmens.

Die gesparten Beträge werden von einem externen Partner auf einem Sparkonto angelegt, eine Rückführung des Geldes ist jederzeit möglich. „Datenschutz und Sicherheit sind natürlich enorm wichtig bei Finanzapps“, so Schneider.

Virtuelles Sparschwein

Nach einer umfangreichen Entwicklungsphase und einem erfolgreichen Testdurchlauf ist die Monkee-App seit Juli 2019 für iOs und Android zum Download verfügbar. Das erste Fazit fällt positiv aus: „Mehr als 5.000 registrierte Nutzer verwenden Monkee derzeit, gemeinsam ergeben die individuellen Sparziele mehr als 10 Millionen Euro“, resümiert der Jungunternehmer. Jede Woche würden mehr Sparziele eingegeben werden, teils mit hohen, fünfstelligen Beträgen.

Derzeit wird bereits an einer Weiterentwicklung der App gearbeitet – es soll eine Premiumversion mit zusätzlichen Serviceleistungen geben. „Dabei geht es stark in Richtung individualisierte Analyse des eigenen Spar- und Konsumverhaltens, die dabei helfen soll, besser und effizienter zu sparen“, verrät Granig.

» Weitere Informationen: Monkee GmbH

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