Swarovski-Lehrling zeigt lupenreines soziales Engagement

Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ laufen in verschiedenen Tiroler Industrieunternehmen derzeit Freiwilligenprojekte, bei denen Lehrlinge soziale Verantwortung übernehmen und ihr Können in den Dienst der guten Sache stellen. Eines dieser Projekte wurde nun mit der Übergabe spezieller Lupen an die rund 70 Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims Absam erfolgreich abgeschlossen.

Konstruiert, gefertigt und montiert wurden die Sehhilfen von Elias Pirchmoser, der bei Swarovski Optik im dritten Lehrjahr zum Zerspanungstechniker ausgebildet wird. Dabei hat er – einem Grundsatz des Unternehmens folgend – besonders darauf geachtet, Ressourcen zielgerichtet und sorgsam einzusetzen. Die Fassung und der Griff der Lupen bestehen aus Aluminium, wobei dabei nur Restmaterialien verwendet wurden. Außerdem wurden Objektivlinsen mit einem Durchmesser von 95 Millimetern verbaut, die aufgrund kleinster qualitativer Mängel, nicht für die Serienproduktion geeignet waren. “Den Entwurf und die Anfertigung hat Elias zum großen Teil völlig selbstständig übernommen. Danach wurden die Aluminiumteile noch schwarz eloxiert, um einen besseren Kontrast zu erzielen und auf beiden Seiten graviert. Alles in allem stecken in der Anfertigung der Lupen inklusive Reinigung und Verpackung rund 45 Stunden Arbeitszeit”, berichtet Kurt Schneider, Leiter der Lehrwerkstätte Zerspanungstechnik bei Swarovski Optik.

 

Eine lupenreine Sache

Die Bewohner des Altenheims Absam, darunter die ehemalige Swarovski Optik-Mitarbeiterin Maria Pilgermaier, freuten sich über die Lupen, die Elias Pirchmoser im Rahmen des Lehrlingsprojektes “Wir schaffen was!” für sie hergestellt hat. Foto: WKT/Die Fotografen

 

Am Donnerstag, 31. Oktober, wurden die Lupen stellvertretend für alle Bewohner an die ehemaligen Swarovski Optik-Mitarbeiterinnen Poldi Niederwanger, Thea Pichler und Maria Pilgermair überreicht. Bei dieser Gelegenheit unterstrich Thomas Saller, Mitglied der Geschäftsleitung bei Swarovski Optik, den Wert solcher gemeinnützigen Projekte. “Nachhaltiges Wirtschaften ist in unserem Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Gedacht wird nicht kurzfristig, sondern in Generationen. Diese Einstellung spiegelt sich unter anderem in der vorbildlich umweltschonenden Produktion und im Engagement bei ausgewählten Projekten wider. Swarovski Optik unterstützt regionale Aktivitäten und ermuntert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einen aktiven Beitrag zu leisten. Insofern sind wir als großer Ausbildungsbetrieb mit aktuell 45 Lehrlingen auch gerne Teil der Aktion “Wir schaffen was!”, die vom Arbeitskreis Ausbildungsleiter der Sparte Industrie in der Tiroler Wirtschaftskammer initiiert wurde”, so Saller, der Lehrling Elias zu seiner hervorragenden Arbeit gratulierte.

» Weitere Informationen: Swarovski

Bild oben:Bürgermeister Arno Guggenbichler, Pflegedienstleiterin Renate Kokseder, Thomas Saller (Mitglied der Geschäftsleitung bei Swarovski Optik), Lehrling Elias Pirchmoser, Kurt Schneider (Lehrwerkstättenleiter Swarovski Optik), Désirée Stofner (Sparte Industrie, WK Tirol) und Heimleiter Arnold Kreil (hinten, v.l.) bei der Übergabe der Lupen an die Bewohnerinnen des Altenheims Absam.

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