Die WK am Prüfstand: Die Nutzer als Maßstab

Die Richtung passt: Die Tiroler Unternehmer bestätigen bei der Mitgliederbefragung die laufende Verbesserung der WK-Leistungen. „Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen“, betont WK-Präsident Christoph Walser.

Was die Pickerlüberprüfung für Autos und die Gesundenuntersuchung für jeden Einzelnen ist, das ist die Mitgliederbefragung für die Tiroler Wirtschaftskammer. Alljährlich stellt sich die WK dem Urteil ihrer Nutzer – der Tiroler Unternehmer – und lässt ihre Leistungspalette bewerten. Dabei ist erfreulich, dass die Zufriedenheit im Langzeitvergleich ständig zunimmt – dies gilt sowohl für das Gesamturteil als auch für die Wahrnehmung der Interessenvertretung.

Täglich besser werden

Im Zentrum der Befragung durch das unabhängige Marktforschungsinstitut „market“ steht die Dienstleistungsqualität. Auch hier ist ein deutlich positiver Trend erkennbar. So erhält die WK Tirol in der Kategorie „Freundlichkeit“ von 94 Prozent der Befragten die Schulnoten 1 und 2. Die „Erreichbarkeit“ wird von 88 Prozent, die „fachliche Kompetenz“ von 82 Prozent der Nutzer mit den beiden besten Noten bewertet. Diese Steigerung schlägt sich auch beim Imageprofil der Kammer nieder: Drei von vier Unternehmern vergeben in dieser Kategorie die Noten „Sehr gut“ bzw. „Gut“.

„Unser Anspruch ist es, täglich besser zu werden – das muss einer kritischen Bewertung standhalten“, so WK-Direktorin Evelyn Geiger-Anker. „Laut market punktet die Tiroler Wirtschaftskammer vor allem durch ihre Glaubwürdigkeit und die gelebte Mitgliederorientierung. Genau auf diesem Weg werden wir weitergehen“, sieht WK-Präsident Christoph Walser das Urteil der Studienautoren als Bestätigung für die strategische Ausrichtung der Kammer.

Alle E-Services gebündelt

Im Vergleich mit anderen Landeskammern befindet sich die Tiroler Wirtschaftskammer in sämtlichen Kategorien im Spitzenfeld, in Bereichen wie Leistungsorientierung und Transparenz liegt Tirol sogar auf Platz 1 in Österreich. Das gilt auch für die wichtige Disziplin der WK-Informationen. Diese werden zu einem hohen Prozentsatz als praxisnah, auf die Bedürfnisse abgestimmt und umfassend bewertet. Der wichtigste Kontaktpunkt für die Mitgliedsbetriebe ist und bleibt die Homepage, dahinter folgen die telefonischen Beratungen. Der am häufigsten genutzte Kommunikationskanal ist der E-Mail-Newsletter.

„Das sind genau jene Kommunikationsschienen, die unsere größte Aufmerksamkeit haben und laufend modernisiert werden. Die neue personalisierte Service-Plattform für WK-Mitglieder ‚Mein WKO‘ ist ein Beispiel für diese ständige Suche nach Verbesserungspotenzialen. ‚Mein WKO‘ bündelt alle E-Services an einer zentralen Stelle. „Damit sind diese schnell, einfach und überall verfügbar“, erklärt die Direktorin.

Im Zuge der Umfrage wurde auch das Unternehmerbild abgefragt, das den Jugendlichen vermittelt wird. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich, dass Schule aktuell mehr Mut zum Unternehmertum macht – es aber noch Luft nach oben gibt. „Ein faires Unternehmerbild heißt noch lange nicht, dass jeder einen Betrieb gründen soll. Mut zum Unternehmertum bedeutet auch Mut zur Selbstständigkeit und das Denken in wirtschaftlichen Zusammenhängen – das soll auf jeden Fall gefördert werden“, betont Walser.

Mitgliederbefragung 2019

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