Sommersaison: Plus zur Halbzeitbilanz

Die erste Hälfte der diesjährigen Sommersaison hat sich gemessen an Ankünften und Nächtigungen positiv entwickelt. Die Saison ist für Touristiker dennoch durchwachsen.

1,19 Millionen Nächtigungen im Zeitraum Mai bis Juli 2019 bedeuten eine Zunahme um 40.000 (+3,51 %) gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Gäste hat um +1,4 % auf 300.000 zugenommen. Die Aufenthaltsdauer liegt durchschnittlich bei vier Tagen und entspricht dem Vorjahreswert.

„Der Bezirk Landeck punktet mit seiner erstklassigen touristischen Infrastruktur und den zahlreichen hochwertigen Bergsommerangeboten. Trotz kostenloser „All in Cards“ entwickelt sich der Sommer nicht nach unseren Erwartungen. Die Zimmerpreise sind am unteren Limit. Hier sind wir alle aufgefordert, ein vernünftiges Preisniveau zu erreichen. Die verschneiten Alpen sind den Gästen im Winter wesentlich mehr wert als die Berge im Sommer“, analysiert Alexander von der Thannen, Hotelier in Ischgl und Tourismussprecher für den Bezirk Landeck in der Wirtschaftskammer.

Sommersaison durchwachsen

Der verregnete und unterkühlte Mai sorgte mit veränderten Feiertags-Terminen für ein sattes Minus. Dafür konnten im Juni starke Zuwächse erzielt werden. Das Paznaun und Serfaus-Fiss-Ladis legten prozentuell stark zu. Der Juli war mit +0,4 % bei den Nächtigungen und mit -2,5 % bei den Ankünften verhalten.

Das Plus in der Zwischenbilanz ist insbesondere auf die deutschen Gäste zurückzuführen. Mit +4,9 % sorgten die Deutschen für knapp 30.000 Nächtigungen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zuwächse gab es auch aus den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Frankreich und Schweden. Auch der Inlandsmarkt entwickelt sich gut. Rückgänge sind aus Israel, Russland, Italien und Südostasien zu verzeichnen.

Nächtigungsstärkste Gemeinden

Serfaus, Fiss, Nauders, St. Anton, Kaunertal und Ischgl sind die nächtigungsstärksten Gemeinden im Bezirk Landeck und reihen sich unter die Top-50 in Tirol. Serfaus verbucht zur Halbzeit-Bilanz 205.000 (+10,0 %), Fiss 154.000 (+4,3 %), Nauders 111.000 (+1,1 %), St. Anton 82.000 (-7,0 %), Kaunertal 68.000 (-5,1 %) und Ischgl 63.000 (+12,0 %) Nächtigungen.

„Insgesamt ist der Verlauf der Sommersaison bisher durchwachsen. Der touristische Erfolg ist letztlich nicht alleine an Nächtigungszahlen zu messen. Ausschlaggebend ist und bleibt die Wertschöpfung der Betriebe und deren Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld“, betont von der Thannen.

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