„Im Zweifel für den Wirt“ muss die Devise lauten!

Alois Rainer, Obmann der Tiroler Gastronomie, zur Initiative von LH Platter: „Solche klaren Bekenntnisse sind Motivation und Balsam für unsere Wirtinnen und Wirte!”

Vollste Rückendeckung für die Initiativen des Landes zur Unterstützung der Tiroler Wirtshäuser kommt aus der Tiroler Wirtschaftskammer. Alois Rainer – Obmann der Tiroler Gastronomie: „Solche klaren Bekenntnisse sind Motivation und Balsam für unsere Wirtinnen und Wirte! Ich weiß, dass unser Landeshauptmann Günther Platter kein ,Ankündiger’, sondern auch ein Umsetzer ist, und deshalb stimmt mich diese Initiative, die wir natürlich besonders begrüßen und auch unterstützen, zuversichtlich und erfreut mich sehr.“ Für derartige Initiativen ist es nie zu spät.

„Neben dem Tiroler Wirtshaus gibt es aber noch viele andere Gastro-Unternehmen, die wir natürlich in diesem Zusammenhang mitnehmen müssen. Auch das Thema der Vereinsheime müssen wir in diesem Zusammenhang beleuchten. Viele Wirtshäuser sind nicht zuletzt auch deshalb unter Druck geraten, weil beinahe jede Gemeinde sich ein eigenes Vereinsheim mit komplett ausgestatteter Gastronomie geleistet hat.“

Mitarbeitermangel, Aus- und Weiterbildung, Behördenverfahren etc. müssen ebenfalls im Fokus der Initiative „Tiroler Wirtshaus“ stehen. „Aber hier sind wir auf einem hoffentlich guten Weg – auch mit Unterstützung des Landes – wie man am Beispiel „Talents for tourism“ sehr gut sehen kann“, so Obmann Rainer.

Unternehmerfreundlichste Behörden gesucht!

Alois Rainer, selbst Wirt in Strass im Zillertal, kann sich auch vorstellen, das Thema „Beraten statt Strafen“ noch besser und effizienter auszubauen. „Wir haben teilweise Bezirkshauptmannschaften und andere Behörden, die diesen Grundsatz schon jetzt voll leben und tolle Partner für unsere Betriebe sind. Einige haben aber noch gewisse „Anlaufschwierigkeiten“ bei diesem Thema und auch hier wollen wir uns gerne mit dem Land für eine weitere Verbesserung einsetzen“, hält Rainer fest. Einfache Verfahren, Beamte die neben den gesetzlichen Vorschriften „auch den Hausverstand einschalten dürfen“ und etwas mehr Interpretationsspielraum, würden den Tiroler Wirtshäusern „sehr gut tun“. „Wir sitzen in einem Boot und dürfen nicht gegeneinander arbeiten – denn sonst sehe ich schwarz für unsere Zukunft!“

Mit der Nestbeschmutzung aufhören und Eigenverantwortung stärken. Anschütten und negative Schlagzeilen sind für Alois Rainer der absolut falsche Weg. „Gerade im Tourismus gibt es so viele positive Geschichten und tolle Erfahrungen, die es viel eher wert sein sollten, berichtet zu werden. Gerade das Thema ,Eigenverantwortung’ müssen wir wieder mehr herausstreichen. Es muss nicht immer einen Schuldigen oder eine Schuldige geben. Da müssen wir uns alle selber an der Nase nehmen und einfach einmal weniger nach dem Staat rufen.“

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