Arbeitskräftemangel und Verkehr als Herausforderungen

„Die „Hochdruckwetterlage“, der bisher sehr guten Wachstumsdynamik der Wirtschaft im Bezirk Schwaz kühlt nach einer wirklich heißen konjunkturellen Phase in den letzten Jahren jetzt ein wenig ab.

„Doch dank der gut ausgelasteten Bauwirtschaft und Industrie, aber auch durch den Tourismus und dem Handel mit einem starken privaten Konsum ist die Stimmungslage in der Wirtschaft im Bezirk nach wie vor überwiegend positiv“ ist die WK-Bezirksobfrau Schwaz Martina Entner stolz auf ihren Bezirk. Auch der Leiter der WK-Bezirksstelle Schwaz Stefan Bletzacher sieht die Wirtschaft im Bezirk, trotz eines zunehmend unsicheren Umfelds, gut aufgestellt: „Aus heutiger Sicht können wir von einem Wirtschaftswachstum von 2 Prozent und von einer sehr niedrigen Arbeitslosenquote um die 4 Prozent im Jahresdurchschnitt für den Bezirk ausgehen.”

Arbeitskräftemangel als größte betriebliche Herausforderung

Der Fachkräftemangel – es ist eigentlich nicht mehr nur ein Fachkräftemangel, sondern ein ernster Arbeitskräftemangel – ist das beherrschende Thema in den meisten Unternehmen des Bezirks. Zum Stichtag 31. Juli 2019 beträgt die Arbeitslosenquote im Bezirk Schwaz 2,7 Prozent. Das ist gut für die Arbeitsmarktstatistik, bereits weniger gut für die Mitarbeiter, weil sich die Arbeit auf weniger Köpfe verteilt und ein Nachteil für die Betriebe. Im Bezirk Schwaz ging die Zahl der Arbeitslosen im Juli 2019 tirolweit von allen Bezirken am stärksten zurück, um 15,6 Prozent oder um 184 Personen. Die Arbeitslosenquote in Tirol beträgt im Juli: 3,1Prozent. Wir gehen davon aus, dass im Bezirk Schwaz derzeit 1.000 Arbeitskräfte fehlen.

Verkehrsentwicklung als große Herausforderung

„Wir sind froh, dass der Verkehr im Bezirk mittlerweile zur „Chefsache“ geworden ist. Der Bezirkshauptmann will hier selbst eine positive Gesamtlösung. Das ist gut so. Damit sollte es gemeinsam gelingen für die Zukunft ein gutes Verkehrskonzept, auch mit modernen und neuen Mobilitätslösungen, zu erarbeiten“, fordert Entner von allen Verantwortlichen im Bezirk ein, sich konstruktiv einzubringen.

„Gleichzeitig sollten aber die bereits jetzt vorhandenen und beschlossenen Projekte, wie die Umfahrung Fügen, die Modernisierung der Zillertalbahn – mit allen notwendigen Begleitmaßnahmen, die Brücke beim Autobahnzubringer in Wiesing, das Parkhaus am Bahnhof Jenbach, Schritt für Schritt umgesetzt werden. Für WK-Bezirksstellenleiter Stefan Bletzacher hat der Erfolg hier drei Buchstaben – endlich „TUN“.

 

Masterplan für Arbeitskräfte im Bezirk?
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