Regionalverkehr ist nicht Transit

Die WK Tirol schaut darauf, dass heimische Betriebe nicht unter die Räder kommen. Regionalverkehr und Transit sind zwei Paar Schuhe.

Die laufenden neuen Rekorde beim Transit stellen für die Bevölkerung, aber auch für die heimischen Betriebe eine große Belastung dar“, erklärt der Spartenobmann für Gewerbe und Handwerk, Franz Jirka. Die Tiroler Wirtschaftskammer verfolgt beim Thema Transit zwei große Ziele: Auf der einen Seite setzt sich die Kammer intensiv dafür ein, dass die heimischen Betriebe bei Transit-Maßnahmen nicht im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder kommen.

Es geht darum, überschießenden Transit – der in vielen Fällen aufgrund der Attraktivität der Brennerroute Umwegtransit darstellt – in die Schranken zu weisen. „Das darf aber nicht auf Kosten der heimischen Betriebe und Konsumenten gehen, die selbst Leidtragende des explodierenden Transits sind“, so Jirka. Sie kommen teilweise mit ihren Lieferungen an Tiroler Kunden nicht mehr weiter und dürfen nicht mit internationalen Billigfrächtern in einen Topf geworfen werden. „Wir haben bei unseren Gesprächen mit dem Land, dem Bund und den Nachbarländern unsere regionalen Wirtschaftskreisläufe im Auge und bringen diese Interessen ständig ein“, betont auch WK-Präsident Christoph Walser, der die Branche aus eigener Erfahrung bestens kennt.

Langfristige Strategien

Auf der anderen Seite geht es darum, über das Treffen von Akut-Maßnahmen, wie den Pkw-Fahrverboten im Großraum Innsbruck, hinaus dauerhafte und zukunftsgerichtete Lösungen zu erzielen. „Wir müssen zwar kurzfristig die Symptome bekämpfen, es braucht aber langfristige Strategien für den Verkehr von morgen. Allem voran steht die Verlagerung von der Straße auf die Schiene mit den dazugehörigen Zulaufstrecken, Verladeterminals und den entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen“, betont Walser.

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