Seit 60 Jahren regionaler Rohstoffversorger

Das Osttiroler Familienunternehmen Gebrüder Dietrich ist konstant zum leistungsfähigen, verlässlichen Komplettanbieter für mineralische Rohstoffe, Erdbau- und Transportleistungen gewachsen.

Als die Brüder Friedrich, Leopold, Heinrich und Anton Dietrich 1959 mit dem Schotterabbau in der Osttiroler Gemeinde Lavant begannen, leisteten sie körperliche Schwerstarbeit: Händisch wurde das Material gesiebt und auf die Pritsche eines Steyr-Lkw geschaufelt, der gerade einmal drei Tonnen bewegen konnte. Fleiß, Zusammenhalt, Weitsicht, Verlässlichkeit und die Weitergabe der Begeisterung für das Unternehmertum an die nächste Generation haben das Familienunternehmen dorthin gebracht, wo es sechs Jahrzehnte später steht: Ein moderner Vorzeigebetrieb mit mehr als 50 Mitarbeitern, mehreren ineinandergreifenden Geschäftsbereichen und vielen zufriedenen Kunden in Osttirol, Oberkärnten und Südtirol.

„Wir sehen uns vor allem als ‚Nahversorger‘ für mineralische Rohstoffe höchster Qualität mit einem flächendeckenden Standortnetz“, berichtet Dirk Dietrich, der zusammen mit seiner Cousine Angelika – zuständig für die gesamte Administration und Buchhaltung –  seit 2002 die Geschäftsführung in zweiter Generation wahrnimmt.

Verantwortung für die Umwelt

„Unser heutiges Angebotsportfolio ist umfassend und beinhaltet eine Reihe einander ergänzender Dienstleistungen wie etwa den Erdbau einschließlich Straßen- und Forstwegebau sowie Hangsicherungsarbeiten, den professionellen Abbruch von Gebäuden samt Entsorgung mineralischer Baurestmassen in unseren eigenen Deponien, den gewerblichen Gütertransport, Schneeräumung und Winterdienst, Kran- und Hebearbeiten sowie natürlich die Sand-, Kies- und Natursteinproduktion“, erklärt der Firmenchef und ergänzt: „Unser Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugpark ist auf dem letzten technischen Stand. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Umwelt sehr ernst und haben deshalb in den letzten Jahren sehr viel in lärm- und schadstoffarme EURO6-Lkw und Baumaschinen der aktuell besten Schadstoffklasse investiert. Außerdem betreiben wir an den Standorten Lavant und St. Johann im Walde eigene Werkstätten mit bestens geschulten Mechanikern, die sich um die regelmäßige vorsorgliche Wartung und Inspektion unserer 17 Lkw und 40 Baumaschinen – Radlader, Bagger, Walzenzüge und Verdichtungsmaschinen – nach den Richtlinien der Hersteller kümmern. Der umweltverträgliche, über den ganzen Bezirk verteilte Abbau der mineralischen Rohstoffe ermöglicht gleichermaßen kurze Transportwege wie auch die dezentralen Zwischenlager- und Deponiestandorte für Bodenaushub und Baurestmassen. Mit modernsten Recyclinganlagen führen wir das aufbereitete Material wieder dem Baustoffkreislauf zu und schonen dadurch die wertvollen Primärrohstoff-Bestände“.

Langjährige und kompetente Mitarbeiter

Ausgehend vom Firmensitz in der Gemeinde Lavant, in dessen Nähe  weiterhin Natursand, Betonschotter und Rundkies in Form einer Nassbaggerung gewonnen werden, sind im Lauf der Jahrzehnte fünf weitere Standorte dazugekommen: Zunächst das Kieswerk in Leisach/Burgfrieden, wo Dolomitgestein abgebaut und  zu hochwertigen Betonzuschlagstoffen verarbeitet wird, dann ein weiteres Schotter-Abbaufeld in der Gemeinde Assling, weiters die Inert-Abfalldeponie in Lienz/Pfister und der Gneis- und Granitsteinbruch in St. Johann im Walde.

Dort werden mit schonenden Sprengverfahren Bruchsteine gewonnen, die vor allem für Hochwasserschutzprojekte stark nachgefragt werden. Außerdem wird in St. Johann bestes Hartsteinmaterial für Asphalt-Deckschichten – die besonders widerstandsfähig sein müssen  – aufbereitet. Der letzte wesentliche Entwicklungsschritt erfolgte 2016 durch die Gründung des Tochterunternehmens Bstieler Erdbau GmbH in Virgen. Dort wird auch ein Zwischenlager mit Aufbereitungsanlage betrieben.

„Wesentlich für den Erfolg unsers Unternehmens sind die vielfach langjährigen und kompetenten Mitarbeiter, die flexibel und mit Hausverstand auf Unvorhergesehenes reagieren. Das ist in unserem Geschäft besonders wichtig, weil die Planungen vom Vorabend oft schon am nächsten Morgen geänderten Erfordernissen angepasst werden müssen. Mit den beiden Betriebsleitern Martin Weiler und Marian Bstieler stehen mir überdies sehr erfahrene und verantwortungsbewusste Führungskräfte zur Seite“, so der Firmenchef.

Dietrich betreibt laufende Qualitätskontrolle

Was möglicherweise nicht allgemein bekannt ist: Gesteinskörnungen müssen heute hohen Qualitätsanforderungen entsprechen und unterliegen als Bauprodukte der CE-Kennzeichnungspflicht. „In den Werken Leisach/Burgfrieden und St. Johann/W. betreiben wir Labors für die laufende Qualitätskontrolle. Außerdem gibt es die Fremdüberwachung durch akkreditierte Zertifizierungsstellen. Wir haben bei allen unseren Tätigkeitsfeldern den ganz klaren Anspruch auf Qualitäts- und Technologieführerschaft in unserer Region, sehen uns dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet und arbeiten jeden Tag daran, dem gerecht zu werden“, betont Dirk Dietrich. „So achten wir sorgfältig auf die Einhaltung der genehmigten Abbaupläne und gestalten den unvermeidlichen Eingriff in die Natur durch sofortige, sogenannte ‚nacheilende‘ Rekultivierung so gering wie möglich“.

Zum Firmenjubiläum, das mit den Mitarbeitern, ihren Familien und Geschäftspartnern gefeiert wurde, hat sich die Gebrüder Dietrich GmbH selbst ein Geschenk gemacht: Einen professionellen Imagefilm mit dem Titel „In Bewegung – seit 60 Jahren“, der im Lienzer Kino Cine X einige Wochen lang als Vorspann zu sehen ist.

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Ob Abbruch, Erdbewegung oder Transport – Angelika und Dirk Dietrich stehen mit ihren Maschinen und Fahrzeugen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke bereit. Foto: Brunner Images

» Mehr Infos: Gebrüder Dietrich GmbH

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