Bilanz Wintersaison: Besser als erwartet

Die Ausgangslage für die Wintersaison 2018/19 war für den Tourismus schwierig. Bezirksobmann Anton Prantauer zeigt sich rückblickend erfreut: „Die Beliebtheit des Bezirkes Landeck als Urlaubsdestination ist ungebrochen.“

6,16 Mio. Nächtigungen und 1,22 Mio. Gäste wurden zwischen November und Ende April verzeichnet. Die Messlatte des Vorjahres konnte zwar nicht geknackt, aber dennoch das zweitbeste Ergebnis der Geschichte eingefahren werden. Die Nächtigungen waren um -1,2 Prozent, die Ankünfte lediglich um -0,1 Prozent unter den absoluten Höchstständen im Vorjahr.

Aprilzahlen verbessern Bilanz

„Die Ausgangslage für die Wintersaison war für den Tourismus schwierig. Zuerst ausbleibende Schneefälle, dann ein Schneechaos, die späte Faschingswoche und in der Folge der späte Ostertermin. Die Bilanz am Ende der Saison fällt deutlich besser aus als erwartet. Die außergewöhnlichen Aprilzahlen verbesserten mit +16,8 Prozent die Statistik entscheidend“, analysiert Prantauer die Bilanz. Mit 2,9 Mio. Nächtigungen sind die Deutschen weiterhin die stärkste Gästenation im Bezirk Landeck. Aufgrund der massiven Schneefälle und Straßensperren im Jänner fielen gerade die deutschen Gäste verstärkt aus. Die mediale Berichterstattung führte zu Verunsicherung und Absagen. Auch kamen weniger Schweizer, Briten, Dänen und Russen, dafür aber mehr Holländer, Belgier und Polen. Der Inlandsmarkt blieb unverändert.

Mit 6,16 Mio. Nächtigungen ist Landeck mit Abstand der nächtigungsstärkte Bezirk in Tirol. Schwaz an zweiter Stelle erreicht 5,33 Mio. Nächtigungen (-1,4 Prozent). Es folgen die Bezirke Imst mit 4,04 Mio. (+0,8 Prozent), Kitzbühel mit 3,39 Mio. (-0,8 Prozent), Innsbruck-Land mit 2,83 Mio. (-0,5 Prozent), Kufstein mit 2,29 Mio. (0,0 Prozent) und Reutte mit 1,76 Mio. Nächtigungen (+1,6 Prozent). Lienz schließt mit 900.000 (-1,3 Prozent) und Innsbruck-Stadt mit 780.000 Nächtigungen (+6,0 Prozent) ab.

Top-Platzierungen des Bezirks

Ischgl, St. Anton, Serfaus und Fiss reihen sich unter die zehn nächtigungsstärksten Gemeinden in Tirol. Sölden führt die Statistik mit 2,07 Mio. Nächtigungen an. Ischgl folgt auf Rang zwei mit 1,4 Mio. Nächtigungen. St. Anton platziert sich mit 1,02 Mio. Nächtigungen an dritter, Serfaus mit 780.000 Nächtigungen an siebter und Fiss mit 620.000 Nächtigungen an neunter Stelle.

Mit Kappl, Galtür, Nauders, Ladis und Kaunertal finden sich fünf weitere Gemeinden aus dem Bezirk Landeck  unter den Top-50 in Tirol. „Die Bilanz der Wintersaison ist ein Beleg dafür, dass unser Bezirk touristisch top aufgestellt ist. Der Tourismus ist unverzichtbar und trägt wesentlich zum Wohlstand der Region bei. Ich gratuliere und danke allen Tourismusverantwortlichen, den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sowie den Seilbahnunternehmen zu diesem außerordentlichen Ergebnis“, zollt Anton Prantauer Anerkennung und Respekt

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