„Wir setzen auf unsere Lehrlingsausbilder“

Der Haustechnikspezialist Markus Stolz Ges.m.b.H & Co KG ist einer der größten heimischen Lehrlingsausbilder im Handwerksbereich. Für eine bestmögliche Ausbildung der Lehrlinge haben kürzlich sieben Mitarbeiter das Ausbildertraining am WIFI Innsbruck absolviert.

Die Firma Markus Stolz Ges.m.b.H & Co KG ist mit über 800 Mitarbeitern das größte gewerbliche Installationsunternehmen für haus- und gebäudetechnische Anlagen im privaten, öffentlichen und industriellen Bereich in Österreich. Der Familienbetrieb ist mit insgesamt dreizehn Niederlassungen in Vorarlberg, Tirol, der Steiermark und zwei Mal in Wien präsent. An den Standorten in Tirol werden derzeit rund 300 Mitarbeiter und knapp 70 Lehrlinge beschäftigt. Eine Lehre ist in den Bereichen Bürokaufmann /-frau, Konstrukteur mit Schwerpunkt Installations- und Gebäudetechnik sowie Elektrotechniker und Installations- und Gebäudetechniker möglich.

Sieben Mitarbeiter der Niederlassung in Innsbruck haben kürzlich das Ausbildertraining für die Lehrlingsausbildung absolviert. „Wir wollen unsere Lehrlinge dem Gesetz entsprechend richtig ausbilden und holen uns sehr gerne externen Input und frischen unsere Methoden auf. Wir wollen die Lehrlingsausbildung spannend gestalten um unsere Lehrlinge zu motivieren. Es stärkt den Teamgedanken sowie das Verständnis unter den Mitarbeitern. Denn die Tätigkeit des Ausbilders ist ganz entscheidend für das Gelingen der gesamten Ausbildung“, erklärt Josef Rottensteiner, Betriebsleiter der Firma Markus Stolz Ges.m.b.H & Co KG in Innsbruck.

Im Lehrlingsranking ist das Unternehmen derzeit auf Platz 10 in Tirol. „Wir haben gleich mit sieben Mitarbeiter am Ausbildertraining teilgenommen, um das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Lehrlingsausbildung zu stärken. Es ist nicht nur wichtig Lehrlinge zu haben, sondern sie auch richtig ausbilden zu können. Lehrlinge sind die Mitarbeiter von morgen, die das Unternehmen künftig weitertragen. Und je besser wir unsere Fachkräfte ausbilden, umso besser können wir diese auch einsetzen. Zudem stärkt es die Bindung zum Unternehmen und zu den Kollegen“, so Rottensteiner.

 

Ausbildertraining Stolz

Beim Haustechnikunternehmen haben Betriebsleiter Josef Rottensteiner und sieben weitere Mitarbeiter der Firma Markus Stolz Ges.m.b.H. & Co KG das Ausbildertraining am WIFI Innsbruck absolviert, um ihre Lehrlinge bestmöglich ausbilden zu können. Foto: Die Fotografen

Nötiges Rüstzeug für Ausbilder

Für die Ausbildung eines Lehrlings ist der Ausbilder zuständig. Die Ausbilder brauchen deshalb auch das notwendige Rüstzeug und entsprechende Unterstützung bei ihrer Tätigkeit. Mit dem Weiterbildungsprogramm des Ausbilderforum Tirol werden die Lehrlingsausbilder in ihrer berufspädagogischen Rolle unterstützt. Vernetzung, Informations- und Erfahrungsaustausch auf persönlicher Ebene stehen im Mittelpunkt. Das Ausbildertraining vermittelt Lehrberechtigten, Ausbildern und Bildungsverantwortlichen praxisnah die für die Lehrlingsausbildung erforderlichen pädagogischen, psychologischen und rechtlichen Kenntnisse. Den Abschluss der Ausbildung bildet ein Fachgespräch, welches als gesetzliche Ausbilderprüfung anerkannt wird.

„Von der Montage über Bauleitung bis hin zum Gesamtkonzept haben wir uns mit unseren neuen Ausbildern gesamt breiter aufgestellt und können individuell besser auf die Lehrlinge eingehen. Es gibt immer etwas zu verbessern und zu ergänzen und das ist uns einfach wichtig“, erklärt Josef Rottensteiner. Das Ausbildertraining beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Lehrlingsausbildung. „Von den Aufgaben des Ausbilders, Jugendlichen und ihren Problemen, Kommunikationsstrategien, Führungsstile und Motivation über Ausbildungsplanung, Lehr- und Lernmethoden bis hin zu Erfolgskontrollen und Feedback sowie den rechtlichen Aspekten der Lehrlingsausbildung“, so Rottensteiner. Neben der Haupttätigkeit – dem Vermitteln der Ausbildungsinhalte – ist der Ausbilder auch ein Ansprechpartner für die Auszubildenden und unterstützt bei Problemen.

Ansprechpartner für Lehrlinge

Egal in welcher Branche ein Ausbilder tätig ist, sie sind für den Auszubildenden am Arbeitsplatz verantwortlich und vermitteln ihm die wesentlichen Inhalte des Berufs. Dabei lassen sich die Aufgaben eines Ausbilders in zwei Kategorien gliedern. Einerseits geht es um die berufsbedingte Ausbildung, andererseits stehen auch pädagogische und soziale Aufgaben auf dem Lehrplan. Letztere können sowohl das Verhalten im Betrieb oder im Team sein, aber auch die Unterstützung bei Problemen, die mit der Ausbildung einhergehen. Die Rolle des Ausbilders hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: vom rein fachlichen Experten und Lehrer zum Berater, Coach, Mentor, Trainer, Motivator, Lernprozessbegleiter – oder gar Elternersatz. Es steht nicht nur die Vermittlung von Fachwissen, sondern ebenso die Stärkung der persönlichen Entwicklung des Auszubildenden im Vordergrund.

 

Ausbildertraining
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