ISK – Weil ich im Ausland studieren möchte

Heuer wird es die ersten Abgänger der Internationalen Schule (ISK) in Kufstein geben. Ihnen steht die Welt offen, denn sie haben sich nicht nur die österreichische Matura, sondern auch das „International Baccalaureate“ erarbeitet.

Die Schule steht allen Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren offen“, erklärt Herbert Madl, Gründer und Leiter der Internationalen Schule Kufstein. 112 Jugendliche besuchen die ISK und sie kommen beispielsweise aus den USA, Brasilien, Deutschland, China, Ungarn, Rumänien und weiteren Ländern. Etwa zwei Drittel der Jugendlichen sind gebürtige Tiroler, die jedoch schon ziemlich genau wissen, was sie später machen wollen und deshalb diese Schule gewählt haben. Dies dürfte wohl auch der Grund dafür sein, dass sie höchst motiviert sind und das Angebot der Schule schätzen.

Gegründet wurde die ISK aufgrund der Tatsache, dass gerade im Tiroler Unterland viele international tätige Firmen beheimatet sind. Dies hat zur Folge, dass internationale Manager sich hier ansiedeln, die ihre Kinder in einer adäquaten Schule unterrichtet wissen wollen. Da die Unterrichtssprache Englisch ist, fällt für diese Jugendlichen die sprachliche Umstellung in der Ausbildung weg.

Internationale Bildung

Seit zwei Jahren ist die Internationale Schule Kufstein auch Mitglied der Gemeinschaft der IB World Schools, von denen es rund 4.300 in 147 Ländern der Welt gibt. „Die gemeinsame Grundlage ist das Bekenntnis, Jugendlichen eine hochwertige, innovative und internationale Bildung zu ermöglichen. Sie werden bestmöglich vorbereitet auf die sich immer schneller entwickelnde und globalisierte Welt“, erklärt Direktor Madl.

Da es sich bei der ISK um eine Privatschule handelt, ist Schulgeld – sozial gestaffelt – zu entrichten. Die Jugendlichen erklären selbst, dass die Lehrer sie vielmehr als Coach begleiten. Mit dem Unterstufen-Englisch steigt jeder Schüler ein, dann im Unterricht mitzukommen fällt relativ leicht. Spanisch und Französisch werden als weitere Wahlfächer angeboten, wobei die Schüler auch dabei ihr berufliches Ziel im Auge haben und sich deutlich mehr für die Weltsprache Spanisch entscheiden. Innerhalb der IB World Schools haben die Schüler auch die Möglichkeit, an Austauschprogrammen teilzunehmen.

Region profitiert von Kooperation

Der gemeinsame Campus der ISK mit der FH Kufstein ist ein Geschenk, das auf vielfache Weise genützt wird. Die Hochschulbibliothek ist ein Teil davon, der gemeinsam genützt wird, ebenso die Mensa, in der auch die ISK-Schüler zu Mittag essen.

Aber auch im Bildungsbereich gibt es Kooperationen. So konnte heuer ein Team der ISK das 7 Euro Cash@SchoolProjekt der Innovationsplattform Kufstein i.ku für sich entscheiden. Dies zeigt, dass die ISK-Schüler auch wirtschaftlich voll im Leben stehen, weil sie aus dem Startkapital den größtmöglichen Gewinn erzielt haben. Auch der Videopreis ging an die Jugendlichen der ISK.

Obwohl heuer die ersten Abgänger der ISK zu erwarten sind, profitiert die Wirtschaft der Region schon jetzt von dieser Schule. Die Jugendlichen arbeiten zum Teil als Ferialpraktikanten und zeigen dabei ihre Kompetenzen. Etliche von ihnen haben deshalb auch bereits fixe Stellenangebote und brauchen sich nur mehr um den Schulabschluss bemühen.

Bild oben: Direktor Herbert Madl mit Schülern der ersten Schulstufe der Internationalen Schule in Kufstein. Foto: Eberharter

» Weitere Informationen: Internationale Schule Kufstein

 

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