Mit Wellnessanlagen von Eberl entspannen

Individuelle Ausführungen und besondere Materialen: Der ehemalige Familienbetrieb Eberl im Zillertal realisiert Saunalandschaften für die Hotellerie.

Betritt man die Tischlerei Eberl in Mayrhofen im Zillertal, überkommt einen sofort die Lust nach Erholung und Entspannung. Kreativ gestaltete Saunakabinen heißen die Besucher im Eingangsbereich willkommen. Doch in der Werkstatt hinter den Kulissen geht es weitaus geschäftiger zu. Der mittlerweile seit knapp 100 Jahren bestehende Traditionsbetrieb hat sich auf die Herstellung von Wellness- und Spa-Anlagen spezialisiert und sich auf diesem Gebiet einen Namen gemacht.

„Unser damaliger Chef Gerhard Eberl wollte seinerzeit weg von der klassischen Möbeltischlerei und widmete sich lieber innovativen Entwicklungen. Rund um die Jahrtausendwende kamen gerade die ersten Stubensaunen auf den Markt und er beschloss, auf diesen Zug aufzuspringen. Er strukturierte daraufhin den gesamten Betrieb um und investierte viel Geld, aber auch Zeit, um sich in dieser Branche zu etablieren. Es dauerte nicht lange, bis das Konzept voll einschlug”, berichten die jetzigen Geschäftsführer Gerhard Spitaler und Franz Kreidl von der Neuausrichtung des einstigen Familienbetriebes mit rund 20 Mitarbeitern, der seit 2015 von ihnen geleitet wird.

Vom Entwurf bis zur Übergabe

Im Laufe der Zeit hat sich das spezifische Know-how ständig erweitert und der gelernte Tischlermeister Spitaler ist davon überzeugt: „Unser Team lernt nie aus, von Auftrag zu Auftrag kommen neue Erkenntnisse und Wissen auf diesem Gebiet hinzu.” Arbeiten im Möbel- oder Fensterbereich werden nur noch hin und wieder angenommen, meist je nach verfügbaren Kapazitäten. Über 90 Prozent des gesamten Auftragsvolumens betrifft inzwischen den Saunabau. Die Hotellerie ist dabei der größte Abnehmer und deshalb liegt das Haupteinsatzgebiet in den unterschiedlichsten touristischen Gebieten des gesamten deutschsprachigen Raums. Dazu zählt neben Tirol natürlich auch Südtirol, die Schweiz, Deutschland sowie Salzburg und manchmal auch Kärnten.

Auf die häufig gestellte Frage, was denn alles von Eberl angeboten wird, weiß Spitaler eine kompetente Antwort: „Wir begleiten von der ersten Idee bis zum Einbau. Konkret heißt das, wir erstellen maßgeschneiderte Gesamtkonzepte mit denen sich unsere Kunden identifizieren können und realisieren die Projekte anschließend. Im Vorfeld benötigt es eine gründliche Bedarfsanalyse und intensive Beratung. Doch egal ob schlicht, verspielt oder rustikal – wir verwirklichen sämtliche individuellen Vorstellungen. Dabei stehen für uns stets die Saunakabinen und Dampfbäder im Fokus, aber wir gestalten ebenso Lichtdesigns, Verfliesungen und Möbel. Alles was wir selbst nicht bewältigen können, lagern wir an Partnerfirmen aus, mit denen wir schon jahrelange Kooperationen pflegen.”

Ein Wohlfühlort mit Aussicht

Waren Wellnessbereiche früher meist nur in größeren Vier-Stern-Hotels üblich, nehmen heutzutage durchwegs auch kleinere Frühstückspension Geld dafür in die Hand, um sich am Markt besser präsentieren und die Nebensaisonen überbrücken zu können. Der Trend geht dabei weg von kleinen Saunen im Keller und hin zu großzügigen Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken, damit der Gast im besten Fall Frischluftzugang und eine gute Aussicht auf das umliegende Panorama hat. „Auch, wenn das Segment derzeit boomt, dürfen wir die Kundenakquise auf Fachmessen nicht außer Acht lassen. Ein weiteres wichtiges Feld sind außerdem laufende Wartungen und Sanierungen. Je mehr Anlagen wir einbauen – pro Jahr kommen mindestens 20 bis 30 dazu –, desto mehr Service müssen wir unseren Abnehmern anbieten. Vor allem Heizstäbe und Öfen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Die Kabinen selbst aus dem natürlichen Material Holz sind bei entsprechender Pflege sehr lange haltbar, bei täglicher Verwendung machen sich jedoch auch hier Abnützungserscheinungen bemerkbar”, so Spitaler.

Eberl Mitarbeiter sorgen für Flexibilität

Aus diesem Grund ist der Handwerksbetrieb kontinuierlich auf der Suche nach ausgebildeten Fachkräften oder engagierten Auszubildenden. „Seit Kurzem können Lehrlinge bei uns nicht nur die klassische Tischlerlehre, sondern auch die Tischlereitechnik-Ausbildung absolvieren. Die Stärke unseres Teams soll weiterhin die Flexibilität bleiben. Persönliche Sonderwünsche können dann sogar in letzter Sekunde noch erfüllt werden. Außerdem versuchen wir ständig, unsere Abläufe zu optimieren. Bevor wir uns beispielsweise mit einer Kabine auf den Weg zur Montage machen, bauen wir sie hier in der Werkstätte einmal komplett auf. Dabei minimieren wir unsere Aufbauzeiten und gehen zusätzlich sicher, dass wir nicht erst vor Ort Fehler entdecken”, erklärt Kreidl.

»Weitere Informationen: Eberl GmbH

Alles aus einer Hand. Das eingespielte Team rund um Franz Kreidl und Gerhard Spitaler (vorne Mitte) steht bei Eberl für Verlässlichkeit und stellt sich jeder Herausforderung.

Alles aus einer Hand. Das eingespielte Team rund um Franz Kreidl und Gerhard Spitaler (vorne Mitte) steht bei Eberl für Verlässlichkeit und stellt sich jeder Herausforderung.

Galerie:
Auf einer Gesamtfläche von 3.000m2 entstehen im Tischlereibetrieb Eberl in Mayrhofen Saunakabinen, Erlebnisduschen, Dampfbäder und vieles mehr.
Durch gezielt platzierte LED-Technik entsteht ein besonderes Flair. Die Sitzbänke scheinen zu schweben. Foto: Michael Huber
Saunalandschaft von Eberl im Tratterhof in Mühlbach-Meransen Foto: Dorfstetter
Im Dampfbad regenerieren und aromatisierte Dämpfe genießen im Hotel Berghof in Hintertux. Foto: Michael Huber
Kräutersauna von Eberl Foto: Dorfstetter
Wärme durch Infrarot im Hotel Berghof in Hintertux. Foto: Michael Huber
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