Habsburger Münzen im Rampenlicht

Unter dem Titel „442- Habsburg, Tirol & die Münzen“ zeigt die Österreichischen Nationalbank in Innsbruck Exponate zum Tiroler Geldwesen aus der Zeit der Habsburger Herrschaft von 1363 bis 1805.

Von 1363 bis 1805, also 442 Jahre lang, prägten die Habsburger Tirol in mehrfachen Sinne: politisch, gesellschaftlich, baulich und – durch die hohen Silbervorkommen in der Region zu jener Zeit- auch im Münzwesen. Der Todestages Maximilians I., welcher sich 2019 zum 500-mal jährt, bildet den Anlass für die Ausstellung „442- Habsburg, Tirol & die Münzen“, welcher im Kassensaal der Österreichischen Nationalbank in Innsbruck besucht werden kann.

Tiroler Geldwesen zur Zeit der Habsburger

In der von der OeNB kuratierten Ausstellung, werden über 100 Objekten aus den fünf Jahrhunderten präsentiert. Konzentriert wurde sich besonders auf regionale Ausstellungsstücke.  Zu sehen sind nicht nur Münzen, sondern auch Aufbewahrungsobjekte wie etwa Geldbeutel und Spardosen, welche vor allem in der künstlerischen Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert entstanden sind. Dazu finden sich zahlreiche Bildmaterialien und Hintergrundinformationen, die helfen, die Zeit erlebbarer zu machen.

Zur Eröffnung der Ausstellung betonte Kurt Pribil, Mitglied des Direktoriums der OeNB, die anhaltende Wichtigkeit und Beliebtheit des Bargeldes, welches seit Jahrtausenden ungebrochen ist. Max Hiermann, Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit & Finanzbildung, sieht in der Ausstellung auch eine gute Möglichkeit einer breiteren Öffentlichkeit Themen der Finanzbildung näher zu bringen.

Die Ausstellung läuft bis zum 7.Februar 2020 und kann Montag bis Freitag von 8-12 und von 13-15 Uhr im Kassensaal der Österreichischen Nationalbank Innsbruck in der Adamgasse besucht werden.

»Weitere Informationen: 442 – Habsburg, Tirol & die Münzen

Bild oben: Gerhard Starsich (Generaldirektor Münze Österreich), Professor Helmut Rizzolli (Universität Innsbruck), Kurt Pribil (Dirketorium der OeNB) und Max Hiermann (Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit & Finanzbildung der OeNB) bei der Eröffnung der Ausstellung (v.l.)

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