Freudenthaler feiert 45. Firmenjubiläum

Zum 45. Firmenjubiläum des Abfallentsorgungsunternehmens Freudenthaler, präsentierte der Betrieb nicht nur seine neu errichteten Hallen, sondern ermahnte auch zu einer stärkeren Achtsamkeit bei der Entsorgung von Lithium Batterien.

Das in Inzing angesiedelte Unternehmen Freudenthaler, zählt mit ihren rund 2.600 Kunden zwischen Zell am See und Dornbirn zu den Spezialisten der Abfallentsorgung in Westösterreich. Mit Wissen und Expertise, bietet die Firma Entsorgungsmöglichkeiten von gefährlichen Chemikalien, bis hin zu Gewerbeabfällen in Containern an und behandelt umweltschonend pro Jahr rund 60.000 Tonnen gefährliche und nicht gefährliche Abfälle.

Neue Lagerhallen für die Herausforderungen der Zukunft

Zum 45. Jubiläum präsentierte Freudenthaler ihre neuen Lagerhallen, welche nach einem Brand im Frühjahr neu errichtet wurden und nach dem neuesten Stand der Technik mit umfangreichen Brandschutzmaßnahmen ausgestattet wurden. So wurden neue hochsensible Wärmebildkameras installiert, welche im Notfall die automatische Löschanlage aktivieren können.

Notwendig machen dies unter anderem die immer stärkere Nutzung von Lithium-Batterien die unter anderem in Laptops, Handys oder E-Bikes zu finden sind und ein ernomres Brandrisiko aufgrund falscher Entsorgung darstellen. Allein in Österreich landen davon rund 700.000 fälschlicherweise im Restmüll und stellen eine großes Gefahr für Mensch und Umwelt dar. „Lithium-Batterien im Restmüll sind für Entsorger eine Katastrophe. Sie sind die Hauptursache für Brände in Abfallbehandlungsanlagen. Abseits von den finanziellen Schäden, ist es auch ein enormes Sicherheitsthema“, so Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler.

Experte warnt vor Bränden

Eine Lösung für dieses dringliche Problem kann nur gemeinsam – mit Hersteller, Konsumenten, Entsorger und Politik- gefunden werden. Besonders das Problembewusstsein beim Konsumenten müsse verstärkt werden: „Lithium-Batterien dürfen nicht in den Restmüll und nicht zuhause ‚gehortet‘ werden, sondern gehören korrekt entsorgt –ausschließlich in den dafür vorgesehenen kommunalen Sammelstellen oder in Geschäften, die Akkus und Batterien verkaufen.“, so Professor Roland Pomberger von der Montanuni Leoben.
„In letzter Konsequenz ergeben sich aus diesen Gefahren auch höhere Kosten, die die Entsorger an die Kunden weitergeben müssen. Lösungen müssen so rasch gefunden werden“, so Freudenthaler.

Bild oben: Informierten über das Gefahrenpotenzial von Lithium-Batterien: Universitäts-Professor Roland Pomberger, Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer (v.l.)

»Weitere Informationen: www.freudenthaler.at

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