Land und WK fixieren Entlastungen für die Tiroler Unternehmen

Die Wirtschaftsgespräche sind abgeschlossen: WK-Präsident Jürgen Bodenseer, LH Günther Platter und LR Patrizia Zoller-Frischauf nutzen die gute Konjunktur für Entlastungen und Bürokratieabbau.

„Wir sind sehr gut unterwegs und wollen diesen Schwung nutzen um uns fit für die Zukunft zu machen“, erklären Jürgen Bodenseer, Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer und der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter den Antrieb für die 4. Auflage der „Wirtschaftsgespräche“ zwischen Land und Wirtschaftskammer Tirol.

Die Wirtschaft braucht Rahmenbedingungen, die Entwicklung ermöglichen und Innovation fördern. „Der größte Feind ist das Bürokratie-Monster. Diesem Monster wollten wir im Rahmen der Wirtschaftsgespräche ordentlich den Zahn ziehen“, so WK-Präsident Bodenseer weiter.

„Ich bin mir der großen Herausforderung für unsere Unternehmen und deren Mitarbeiter voll bewusst und es ist uns auch heuer wieder gelungen, einige wichtige Pflöcke für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes einzuschlagen“, hält Landeshauptmann Günther Platter fest.

Für Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf ist Vorsorge in guten Zeiten schon in der Vergangenheit das richtige Rezept für die Zukunft gewesen. „In diesem Sinn haben wir im Interesse unserer 45.000 Unternehmen ein Entlastungsprogramm mit der Tiroler Wirtschaftskammer ausverhandelt.“

Folgende Punkte zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Tirols wurden fixiert:

  • Zweckbindung Wohnbauförderungsbeitrag: Damit werden ausreichend Finanzierungsmittel sichergestellt. Zielsetzung „leistbares Wohnen“.
  • Bestehende Betriebe in Wohngebieten: Durch eine Änderung des Tiroler Raumordnungsgesetzes wird die weitere Nutzung von Gebäuden für betriebliche Zwecke in Wohngebieten ermöglicht! Vor allem für Betriebsübergeber bzw. Betriebsübernehmer ist dies eine wichtige Neuerung.
  • Breitbandausbau: Das Land Tirol richtet eine Breitband-Service GmbH (BBSA) ein, die sich u.a. um eine Verbesserung der Dokumentation der Infrastruktur und um das Thema Standardisierung technischer Einrichtungen kümmert.
  • Förderung von Personalunterkünften: Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels muss der Tourismus verstärkt auf ausländische Fachkräfte zurückgreifen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und ein umfassendes touristisches Angebot zu bieten.
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