Topspeakerin Teresa Zukic begeistert Schwaz

Die Skateboard fahrende und fernsehbekannte Ordensfrau Teresa Zukic begeisterte im SZentrum in Schwaz mehr als 700 Besucher. Für den Vortrag „Der befreiende Umgang mit Fehlern“, zu dem die WK Bezirksstelle Schwaz und die Sparkasse Schwaz gemeinsam einluden, gab es Standing Ovations.

„Schwester Teresa ist ein Tausendsassa. Sie hält Vorträge in Deutschland und Österreich und legt dabei über 150.000 Kilometer im Jahr zurück. Außerdem ist sie Buchautorin, Musical-Komponistin und rappt auch hin und wieder mal. In ihrer Jugend war Schwester Teresa 18 Jahre erfolgreiche Leistungssportlerin. Zu dieser Zeit hatte die junge Frau mit Gott noch nichts am Hut. Bis sie eines Nachts nicht schlafen konnte und ihr im Internat die Bibel in die Hände fiel. Diese Nacht stellte ihr Leben total auf den Kopf. Zukic ließ sich taufen und trat in ein Kloster ein. Sie nahm sich der Kinder und Jugendlichen an, spielte mit ihnen Basketball und fuhr mit ihnen Skateboard. Eines Tages wurde Schwester Teresa von Margarethe Schreinemakers entdeckt. Es wurde ein Film im Fernsehen über die Arbeit der Schwester ausgestrahlt und sie wurde über Nacht bekannt und berühmt“, stellte Helmut Rainer, Vorstandsdirektor der Sparkasse Schwaz, in seinen Begrüßungsworten die berühmte Ordensfrau vor.

Teresa Zukic sorgt für Positives

Das Referat behandelte das Thema „Der befreiende Umgang mit Fehlern“. Zukic erklärte den Zuhörern, warum Menschen einander verletzen. Sie veranschaulichte dies mit einem Stück Papier, auf dem sie ein Herz malte. Durch dieses Herz bohrte die Schwester einen Kugelschreiber, als Sinnbild für ein verletztes Herz. Wenn jemand mit einem verletzten Herzen einem anderen Menschen begegnet, verletzt er ihn auch. „Verletzte Menschen verletzten“, sagte die Ordensfrau. Sie nannte die Vorteile, was Menschen davon haben, wenn sie trotzdem verzeihen: Ein stimmiges Verhältnis zu Gott. Wenn man nicht vergibt, wird irgendwann die Seele krank. Wenn die Seele leidet, wird auch der Körper krank. Im Vortrag ging es auch um das Thema „Wie gehe ich mit Fehlern in einer Gemeinde, einem Betrieb oder in einer Gesellschaft um“. Jeder Mensch verdiene nach einem Fehler eine zweite Chance. In einem fehlerfreundlichen Betrieb arbeitet man gerne. „Ich weiß nicht, warum wir so viel Lust auf das Negative haben“, sagte die Ordensschwester, die dafür sorgte, dass die Besucher ganz viel Positives mit nach Hause nehmen konnten.

Bild oben: Sylvia Hauser (Marketing Sparkasse Schwaz), Bernhard Plattner (VDir. Sparkasse Schwaz), Martina Entner (Vizepräsidentin WK Tirol), Teresa Zukic, Helmut Rainer (VDir. Sparkasse Schwaz) und Stefan Bletzacher (GF WK Schwaz) (v.l.).

»Weitere Informationen: Schwester Teresa Zukic

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