Heißer Sommer sorgte für unbeschwerte Badefreude

Knapp 40 Tage mit über 30 Grad ließen heuer 2,6 Millionen Gäste in Tirols Bäder strömen und die Betriebe eine positive Bilanz ziehen.

Die Sonne zeigte sich heuer wahrhaft großzügig und machte 2018 zum viertwärmsten Sommer seit Beginn der Messungen im Jahr 1767. „Es war ein Super-Sommer. Das spiegelt sich in einem Besucherplus von rund 11 Prozent (insgesamt 2,6 Millionen Gäste) gegenüber dem Vorjahr wider“, freut sich Ulrich Mayerhofer, Obmann der Tiroler Bäder. Das wirkt sich auch auf den Umsatz aus: Über 14 Millionen Euro erwirtschafteten die Tiroler Bäderbetriebe, ein starkes Plus von 15 Prozent. Bei sehr warmen Wetter – mit ersten Hitzetagen im Mai – und dem Höchstwert von 36° in Innsbruck genossen die Gäste die Badefreude in Freibädern und Erlebnisbädern.

64 Bäderbetriebe – davon 41 Freibäder und 23 Erlebnisbäder – haben sich an der aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer beteiligt mit einem sehr erfreulichen Ergebnis. 33 Betriebe und somit mehr als 50 Prozent schätzen ihre Situation besser oder viel besser ein als im Vorjahr. Nur 10 geht es schlechter als im Jahr 2017. Freibäder und Naturbäder konnten diesen Sommer optimal nutzen, aber auch Erlebnisbäder spürten den sehr heißen Sommer stark.

Sicherheit steht in Tiroler Bädern an oberster Stelle

Insgesamt waren im Sommer 2018 in Tirols Bädern 510 Mitarbeiter beschäftigt (+14 Prozent). „Bemerkenswert ist der weiterhin hohe Anstieg bei den Vollzeit-Mitarbeitern (+61), während die Teilzeit-Mitarbeitern (+3) nahezu gleich geblieben sind“, so Mayerhofer. Trotz dem hohen Gästeaufkommen im Sommer, ist es zu weniger Unfällen gekommen als in den vergangenen Jahren gekommen. Das liegt auch an der verstärkten Ausbildung. „Wir haben in allen Tiroler Bäderbetrieben sehr gut geschultes Personal und die Sicherheit steht an oberster Stelle. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass baden und schwimmen zu den sichersten Freizeitaktivitäten in Tirol zählt“, betont Mayerhofer.

Tirols Bäderbetriebe wurden auch im heurigen Sommer einem Mystery-Check unterzogen. „Mit einer Gesamtbeurteilung von 1,5 (Schulnotensystem) kann sich die Badelandschaft in Tirol sehen lassen“, präsentiert IMAD-GF Barbara Traweger-Ravanelli die Ergebnisse. Vor allem im heurigen Sommer, der manches Bad und manchen See an die Kapazitätsgrenze gebracht hat, fällt sehr positiv auf, dass die Betreiber vor allem auf Sauberkeit sehr genau geschaut haben. Die meisten Bäder bieten neben Schwimm- und Abkühlmöglichkeiten ein ausreichendes und ansprechendes gastronomisches Angebot und Spielmöglichkeiten. „So konnten die Gäste einen besonders abwechslungsreichen Badesommer genießen.“

Bäderkurse boomen

Auch die Ausbildung des Bäderpersonals kann einen neuen Rekord vermelden: In zwei Kursen mit insgesamt 136 Personen erlernten mehr Teilnehmer als je zuvor die erforderlichen Fertigkeiten für die Beckenaufsicht, Badewarte für Klein- und Großanlagen, Oberflächengewässer und Kleinbadeteiche, Bädertechniker und Bademeister – und jetzt im Herbst ganz aktuell: der Saunawart!

Bild oben: Ulrich Mayerhofer (Berufsgruppenobmann der Tiroler Bäder), Barbara Traweger-Ravanelli (GF IMAD) und Bernhard Wanner (Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Bäder) (v.l.).

Diesen Post teilen
X

Ihre Anmeldung für aktuelle Tiroler Wirtschaftsnews – Fast geschafft!

Bitte überprüfen Sie Ihren E-Mail-Eingang. Sie erhalten in Kürze unter der angegebenen E-Mail-Adresse eine Nachricht mit einem Bestätigungslink.
Ein Klick auf den Bestätigungslink schließt die Anmeldung ab.

Sehen Sie gegebenenfalls unter „Werbung“ oder „Spamverdacht“ nach, sollten Sie die E-Mail nicht in Ihrem normalen Posteingang finden.

Jetzt Newsletter abonnieren und regelmäßig personalisierte Tiroler Wirtschaftsnews erhalten!
(Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben)

Bitte warten, Sie werden angemeldet!
Bitte füllen Sie alle Felder aus!