Single Use Support GmbH schließt Marktlücke

Das Start-up Single Use Support mit Sitz in Kufstein entwickelt neuartige Produkte und maßgeschneiderte Lösungen für die biopharmazeutische Industrie. Mit ihren Technologien schließen die Unternehmer eine Marktlücke im Produktionsprozess und sorgen damit weltweit für Aufmerksamkeit.

Johannes Kirchmair und Thomas Wurm haben sich während des berufsbegleitenden Studiums kennengelernt und gemeinsam das Ziel der Selbstständigkeit in Angriff genommen. „In der Pharmaindustrie gibt es immer noch viele Technologielücken, die es zu schließen gilt. Dieses Manko haben wir als Chance genutzt und waren damit sehr schnell erfolgreich“, erläutert GF Thomas Wurm. Der Firmenname wurde durchdacht gewählt und trifft das Aufgabengebiet des Kufsteiner Unternehmens auf den Punkt.

Zur Erklärung: Für die Herstellung, Lagerung und den Transport von Medikamenten oder auch Zwischenprodukten, wie etwa Antikörper in Form von Lösungen, werden in der Pharmaindustrie verstärkt sogenannte Single Use Bags verwendet. Im Gegensatz zu Kunststoffflaschen und Edelstahlbehältern bieten diese Verpackungen eine zuverlässige Verwahrung und infolgedessen auch eine erhöhte Patientensicherheit. Milliardenschwere Konzerne produzieren und verkaufen diese Beutel auf der ganzen Welt. Was jedoch bisher gefehlt hat, ist ein ausgereiftes Ökosystem rund um die sogenannten Bags. „Genau an dieser Stelle kommt unser Unternehmen ins Spiel. Wir entwickeln und bauen robuste Schalen, Sterilitätsmessgeräte, Gefriersysteme, Abfüllanlagen und vieles mehr. Somit können wir unseren Kunden hochwertige Gesamtlösungen bieten und garantieren, dass die Bags zu hundert Prozent steril bleiben“, erklärt GF Johannes Kirchmair. „Wenn es um den Transport und die Verwahrung dieser Beutel geht, haben viele unserer Kunden bisher improvisiert, da es sich um einen kleinen Schnittstellenprozess handelt. Wenn etwas schief geht und der Beutel beschädigt wird, kann das jedoch enorme Auswirkungen haben. Der Wert des Inhaltes liegt oftmals im Millionenbereich. Mit unseren Technologien entgehen unsere Kunden diesem Risiko“, ergänzt Wurm.

Single Use Support ist international erfolgreich

Mithilfe der Entwicklung ausgeklügelter Technologien konnte sich das Unternehmen in kürzester Zeit ein Alleinstellungsmerkmal sicherstellen und ist bereits in Europa, Nordamerika und Asien präsent. „Mehrmals pro Monat reisen internationale Gäste zu unserem Standort nach Kufstein und besichtigen unser Unternehmen. Delegierte von Bayer Pharma, Boehringer Ingelheim und Co zählen zu unseren Besuchern. Dass wir das „Who is Who“ der Pharmawelt so schnell von uns überzeugen konnten, macht uns sehr stolz“, so GF Johannes Kirchmair.

Die Wachstumskurve von Single Use Support zeigt steil nach oben. Um der Nachfrage gerecht zu werden, ist das Unternehmen auf kompetente Fachkräfte angewiesen. Als Duo in einem kleinen Büro gestartet besteht die Firma mittlerweile aus elf Mitarbeitern. „Wir bieten ein spannendes Aufgabengebiet in internationaler Umgebung. Jedes Teammitglied hat einen großen Verantwortungsbereich und trägt nachhaltig zum Geschäftserfolg bei“, so GF Thomas Wurm. Vom Mechatroniker, Automatisierer bis hin zur Officekraft suchen die beiden Unternehmer smarte Personen mit technischem Geschick. „Wir bezeichnen uns als routinemäßige Erfinder und entwickeln regelmäßig neue Technologien, die wir in Folge in Serienprodukte übersetzen. Einige unserer Patente sind bereits global zugelassen“, erklärt GF Johannes Kirchmair. Auch räumlich musste sich das Unternehmen bereits verändern. „Wir kamen platztechnisch sehr schnell an unsere Grenzen und sind deshalb nach Kufstein übersiedelt. Unser jetziger Standort von Unterberger Immobilien wird unseren Anforderungen gerecht“, so GF Thomas Wurm.

Bild oben: Die beiden Geschäftsführer der Single Use Support GmbH: Johannes Kirchmair und Thomas Wurm.

»Weitere Informationen: Single Use Support GmbH

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