Bodenseer: “Zurück zum Thema Nr. 1 – sichere Arbeitsplätze!”

Laut einer IMAS Studie wünschen sich Beschäftigte sichere Arbeitsplätze. Dazu muss die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gestärkt werden. “Darin liegt die Aufgabe der Sozialpartner, nicht im Klassenkampf”, erklärt WK-Präsident Jürgen Bodenseer in Richtung ÖGB.

Die Gewerkschaften drohen mit einem “heißen Herbst” – und wollen ihre Kampf-Themen wie verkürzte Arbeitszeit bzw. Viertage-Woche sowie eine sechste Urlaubswoche bei den Kollektivvertragsverhandlungen durchpressen. Doch damit treffen sie nicht das, was die Beschäftigten wirklich bewegt.

Laut einer aktuellen IMAS-Studie nennen die Befragten als wichtigstes Kriterium die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Diese wird am besten erreicht, wenn die Rahmenbedingungen für die Betriebe passen. Die aktuellen Reformen – von den flexiblen Arbeitszeiten über weniger Bürokratie bei kleinen Betriebsanlagen bis hin zum Lichten des Gesetzesdschungels – gehen genau in diese Richtung. “Diese Maßnahmen dienen somit nicht “nur” der Wirtschaft, sondern treffen punktgenau auch das Bedürfnis der Arbeitnehmer nach sicheren Jobs”, betont WK-Präsident Jürgen Bodenseer.

95 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden

Dass auch die Stimmung in den Betrieben nichts mit der ständigen Schwarzmalerei von ÖBG, AK und Co zu tun hat, belegt ein weiteres Ergebnis der IMAS-Studie: Ganze 95 Prozent der unselbstständig Erwerbstätigen sind mit ihrer Arbeit sehr bzw. einigermaßen zufrieden, bei den Selbstständigen sind es sogar 99 Prozent. Und 87 Prozent geben an, ihr Job passe mit ihren Fähigkeiten und Talenten zusammen. “Die Tiroler Betriebe bieten Platz zur individuellen Entfaltung und stiften Sinn”, betont WK-Präsident Jürgen Bodenseer.

“Nutzen wir die kühle Herbstluft für besonnene Verhandlungen.”
WK-Präsident Jürgen Bodenseer

Die Kollektivvertragsverhandlungen sind die beste Gelegenheit, die neue Arbeitszeitregelung praxistauglich und branchenspezifisch in den Arbeitsalltag zu integrieren und um weitere flexible Arbeitszeitmöglichkeiten zu ergänzen. “Halten wir den Klassenkampf aus den Betrieben draußen und reden wir über das, was unsere Betriebe wettbewerbsfähig macht. Denn nur dann können sie sichere Arbeitsplätze schaffen – genau das, was sich die Beschäftigten wünschen. Nutzen wir die kühle Herbstluft für besonnene Verhandlungen – das bringt den Betrieben und den Mitarbeitern am meisten”, erklärt Bodenseer.

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