Thöni-Gruppe bekennt sich zum Standort Tirol

Die Thöni-Gruppe investiert 70 Mio. Euro in den neuen Werksstandort Pfaffenhofen und schafft 150 neue Arbeitsplätze. Ab 2019 werden in der neuen Produktionshalle unter anderem Teile für die Automobilbranche gefertigt.

In einer ersten Bauphase entsteht noch bis Jahresende eine rund 20.000 m² große Halle. Darin wird im Frühjahr 2019 das fünfte und bisher größte Aluminium-Strangpresswerk der Firma Thöni mit einer Presskraft von 5.600 Tonnen in Betrieb gehen. Mit dieser Anlage werden zukünftig große Aluminiumprofile produziert und somit neue Maßstäbe gesetzt. Unmittelbar neben dieser Strangpresse wird in einer in Europa bislang einzigartigen Kombination eine sogenannte IHU-Presse eingerichtet. Diese spezielle Presse zur Innenhochdruckumformung wird von Thöni für die Herstellung von hochpräzisen Bauteilen für die Automobilindustrie eingesetzt.

In der Branche gilt Thöni als modernstes Strangpresswerk Europas. Vor allem die ausgereifte interne Logistik gilt als benchmark und macht den Einsatz von Staplerfahrzeugen weitestgehend überflüssig. Leitsysteme steuern den Materialfluss und über 30.000 verschiedene Profile finden so vollautomatisiert ihren Weg durch die verschiedenen Fertigungsschritte. Das neue Werk in Pfaffenhofen wird diesbezüglich eine weitere Steigerung erfahren.

Thöni nutzt Wachstumschancen in der Automobilindustrie

Auslöser für die Großinvestition in Pfaffenhofen sind unter anderem Wachstumschancen von Thöni im Aluminiumbereich, insbesondere in der Automobilindustrie. So konnte Ende letzten Jahres ein Großauftrag von Daimler gewonnen werden, der das neue Werk in den nächsten acht bis zehn Jahren zu mehr als einem Drittel auslasten wird. Schon seit Jahren beliefert die Firma Thöni namhafte europäische Automobilhersteller. Rund 35.000 Fahrzeuge werden bereits jetzt täglich mit Thöni-Komponenten ausgestattet. Der Werkstoff Aluminium gewinnt dabei in Verbindung mit neuen automobilen Konzepten (z. B. E-Mobilität) unter dem Stichwort „Leichtbau” immer mehr an Bedeutung.

Durch die Erweiterung entstehen in der ersten Ausbaustufe rund 150 neue Arbeitsplätze, besonders für Facharbeiter im Bereich Metalltechnik und Mechatronik. Mit dieser größten Einzelinvestition in der Firmengeschichte bekennt sich die Thöni-Gruppe klar zum Standort Tirol mit seinen hochqualifizierten Mitarbeitern. Diese sind mit Ihrer guten Ausbildung, hohen Innovationskraft und Leistungsbereitschaft die Basis dafür, dass Thöni im internationalen Wettbewerb erfolgreich ist.

Idealer Standort Pfaffenhofen

Dass mit der Umsetzung des Projekts innerhalb kürzester Zeit begonnen werden konnte, ist der exzellenten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pfaffenhofen und den Behörden des Landes zu verdanken. „Der neue Standort bewirkt große Synergien mit den bestehenden Werken in Telfs und ermöglicht dem Unternehmen weitere Wachstumsschübe”, so Helmut Thöni, Vorsitzender der Geschäftsführung. Eine für den Standort Pfaffenhofen bereits vorgesehene zweite Ausbaustufe sieht eine Verdoppelung der Hallenkapazität vor, was die Schaffung von weiteren qualifizierten Arbeitsplätzen in der Region bedeutet.

Bild oben: Andreas Schmid (Bürgermeister Pfaffenhofen), Anton Mederle (Geschäftsführung), Helmut Thöni (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Thomas Bock (Geschäftsführung) (v.l.).

»Weitere Informationen: Thöni Gruppe

Dank der fortschreitenden Internationalisierung bei Thöni entwickeln sich neben dem Bereich Aluminium auch die weiteren Geschäftsbereiche – Maschinen- und Anlagenbau, Umwelt Energietechnik und Schlauchproduktion – sehr positiv.

Modell der neuen Produktionshalle: Dank der fortschreitenden Internationalisierung bei Thöni entwickeln sich neben dem Bereich Aluminium auch die weiteren Geschäftsbereiche – Maschinen- und Anlagenbau, Umwelt Energietechnik und Schlauchproduktion – sehr positiv.  Foto: Thöni

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