Humanenergetiker helfen, seine Energie zu finden

Waltraud Stibernitz, Obfrau der Tiroler Humanenergetiker, im Gespräch über die Leistungen der wachsenden Branche und wie sie den Vorwürfen der Scharlatanerie begegnen will.

INTERVIEW

Waltraud Stibernitz ist nicht nur die Sprecherin der Tiroler Humanenergetiker, sie ist auch Ärztin. Daher weiß sie, wie viel Potenzial für den hilfesuchenden Menschen in einer guten Zusammenarbeit beider Felder liegen würde. Doch bislang scheitert dies oft an mangelnder Aufklärung über die Leistungen der Humanenergetik und an zu wenig Wertschätzung für den jeweils anderen. Mit einer östereichweiten Kampagne, die Mitte Juni startet, wollen die Humanenergetiker aufklären und informieren.

wirtschaft.tirol: Frau Stibernitz, nicht jeder kann sich unter dem Begriff Humanenergetiker etwas Konkretes vorstellen. Was genau ist ein Humanenergetiker und was macht er?

Stibernitz: Humanenergetiker arbeiten im Energiefeld eines Menschen. Sie versuchen nach klar definierten Methoden unter Einhaltung der Standesregeln einerseits, Energiedefizite auszugleichen – gewissermaßen, die Batterien wieder aufzuladen – und andererseits geht es darum, Ungleichgewichte im Energiefeld aufzuspüren und wieder in Balance zu bringen. Dabei arbeiten wir mit Farben, Düften, Aromen, aber auch mit technischen Hilfsmitteln, etwa dem Magnetfeld oder dem Muskeltest. Ein Humanenergetiker hilft den Menschen dabei, wieder eine seelische Ausgewogenheit zu erreichen.

Was entgegnen Sie Menschen, die Ihre Branche mit Begriffen wie „Scharlatanerie“ in Verbindung bringen? Wie können und wollen Sie solche Vorurteile entkräften?

Zuallererst möchte ich klarstellen, dass ein Humanenergetiker nicht an der Krankheit und den körperlichen Beschwerden eines Menschen arbeiten darf. Ein Humanenergetiker, der Heilung von schulmedizinsch diagnostizierten Krankheiten verspricht, ist nicht seriös. Aber Humanenergetiker arbeiten mit klar definierten Methoden, die in anderen Kulturen, etwa der chinesischen, hochanerkannt sind. Darüber hinaus haben wir für unsere Branche klare Standesregeln definiert und ein Berufsbild erarbeitet, das uns klar von anderen Feldern, etwa den Masseuren oder Psychologen, abgrenzt.

Gibt es eine spezielle oder standardisierte Ausbildung?

Nein. Es gibt eine Vielzahl an Kursen und Anwendungen, aber kein klassisches Curriculum, das es zu durchlaufen gilt. Um unsere Mitglieder vor Vorwürfen der Scharlatanerie zu schützen, haben wir ein  Qualitätssicherungsprogramm entwickelt: Humanenergetik etabliert (Bronze), Humanenergetik qualifiziert (Silber) und Humanenergetik geprüft (Gold). Der Teilnehmer durchläuft verschiedene Webinare und muss zeigen, dass er die Standesregeln verstanden hat und einhält. Damit wollen wir den Klienten zeigen, dass wir uns um Qualifizierungsmaßnahmen bemühen. Denn viele Vorurteile entstehen dadurch, dass die Menschen nicht unterscheiden und verschiedene Branchen in einen Topf werfen. Aber jene Mitglieder, die sich an die Standesregeln halten, unseren Richtlinien folgen und mit unseren Methoden arbeiten, sind garantiert weit von Scharlatanerie entfernt.

Mit mehr als 18.000 Mitgliedern zählen die Humanenergetiker zu den stark wachsenden Gewerben in der Wirtschaftskammer. Was macht diese Branche so attraktiv?

Viele Menschen sind mit der Schulmedizin nicht zufrieden, weil sie sich trotz attestierter Gesundheit nicht gut fühlen. Es gibt eben Bereiche des Wohlbefindens, die sich nicht in einem CT oder Röntgenbild zeigen. Viele wollen auch nicht gleich eine Tablette schlucken und suchen sich alternative Möglichkeiten. Ein Besuch beim Humanenergetiker ersetzt jedoch nicht den Arztbesuch, aber der Energetiker kann sehr wohl ergänzend und begleitend mithelfen, dass sich der Klient wieder wohl fühlt.

Mit einer Kampagne wollen die Humanenergetiker die Öffentlichkeit über Leistungen und Berufsbild aufklären. Was ist geplant?

Start ist Mitte Juni. Es wird Plakate, Radiospots und Einschaltungen in diversen Online-Kanälen geben. Informieren lohnt sich!

Waltraud Stibernitz

„Humanenergetiker, die sich an unsere Standesregeln halten, sind weit von Scharlatanerie entfernt“, sagt Waltraud Stibernitz. Foto: WKT

»Weitere Informationen: www.humanenergetiker.co.at

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