Berufsorientierung Plus: Hilfe bei der Suche

150 verschiedene Lehrberufe in Tirol machen den jungen Menschen die Entscheidung nicht leicht. Schulen und Wirtschaft bieten ihre Unterstützung bei der Berufsorientierung an.

„Finde einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag mehr in deinem Leben zu arbeiten” – sagte einst schon Konfuzius. Doch bei mehr als 150 Lehrberufen, die aktuell in Tirols Unternehmen ausgebildet werden, und über 60 verschiedenen weiterführenden Schulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten ist es für die jungen Menschen gar nicht so einfach, die richtige Wahl zu treffen. Deshalb bekommt die Berufsorientierung in Tirol einen immer höheren Stellenwert. Ein großer Teil der Berufsorientierung findet in den Tiroler Schulen statt.

Dabei nutzen sie intensiv die Angebote der Tiroler Sozialpartner, weiterer Institutionen, und auch ihre Kontakte zur Tiroler Wirtschaft. Schulen, die sich in der Berufsorientierung über dieses geforderte Maß hinaus engagieren, können sich für das Gütesiegel „Berufsorientierung Plus” bewerben. Eine dieser ausgezeichneten Schulen ist das Bundesrealgymnasium Reutte. Die Schule konnte die Jury mit ihrem breiten Angebot an Aktionen und Angeboten – von Betriebs- und Schulerkundungen, über den Besuch des Berufs-Festivals in der WK-Bezirksstelle und der Bildungsmesse BeSt3, über Talent-Card® Testungen bis hin zu durchgeführten Bewerbungstrainings mit externen Vertretern – überzeugen.

BRG Reutte bei Berufsorientierung vorbildlich

„Berufsorientierung ist im Lehrplan verpflichtend vorgesehen und hat in unserer Schule einen hohen Stellenwert. Darüber hinaus sind wir uns der Verantwortung unseren Schülern gegenüber bewusst, über Weiterbildung und Berufsausbildungen zu informieren. Berufsorientierung findet an unserer Schule integrativ statt”, erklärt Marion Winkler, Bildungsberaterin am BRG.

Eine Herausforderung sei die dezentrale Lage des Bezirkes, da manche Angebote in Innsbruck für Schüler unerreichbar oder mit hohen Kosten verbunden sind. „Unsere Schüler können nicht schnell am Nachmittag selbst eine Bildungsmesse, Universitäten, Fachhochschulen oder Veranstaltungen besuchen. So versuchen wir als Servicestelle durch unsere Kontakte im Bezirk und durch gemeinsame Fahrten nach Innsbruck möglichst gut zu informieren”, sagt Winkler und ergänzt: „Wir pflegen gute Kontakte zu anderen Schulen im Bezirk, wichtigen Institutionen und vor allem zu vielen Betrieben.”

»Weitere Informationen: Berufsorientierung auf berufsreise.at

Details zum Gütesiegel Berufsorientierung Plus
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