Pionier- und Innovationsgeist sichern Lebensgrundlage

Von einem Ende der Seilbahnwirtschaft kann weder in Tirol noch in Südtirol die Rede sein. Beim Gesamttiroler Seilbahntag in Bozen arbeiteten die Weltmarktführer an der Zukunft der Branche.

Der stellvertretende Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen, Hannes Parth, betonte beim Gesamttiroler Seilbahntag die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. „Freundschaft und Kollegialität zeichnen – trotz des vorhandenen Wettbewerbes – unsere Branche und die Kooperation mit unseren Kollegen in Südtirol aus“, so Parth vor mehr als 200 Seilbahnern beim Branchentreff in Bozen.

Der Erfolg zeigt sich auch mit Blick auf die Zahlen der auslaufenden Wintersaison. So wie Südtirol, kann auch die Seilbahnwirtschaft Tirols nach Ostern eine mehr als zufriedene Bilanz in den Wintersportregionen ziehen. So ist die Zahl der Skifahrer (Skier Days) um 11 Prozent auf rund 27,5 Millionen gestiegen. Der Umsatz nahm um 14 Prozent auf ca. 760 Mio. Euro zu. “Die aktuellen Zahlen mit einem Anstieg der Ersteintritte von 11 Prozent und einem Umsatzplus von 14 Prozent beweisen die Attraktivität unseres Angebotes für die Gäste”, zieht Parth eine erste Bilanz.

Seilbahnen sind der Lebensmotor

„Besonders erfreulich ist dabei, dass aufgrund der hervorragenden Schneelage auch kleinere Gebiete und solche, die nicht durch eine hohe Lage generell bevorzugt sind, im heurigen Winter überdurchschnittlich profitieren konnten.“ Eines ist, so der österreichische Seilbahn-Vizechef, nördlich und südlich des Brenners eine unumstößliche Tatsache: „Die Seilbahnen sind der Lebensmotor des ländlichen Raums und sichern Arbeit und damit die Existenz vieler Menschen in unseren Regionen.

Daher braucht es auch weiterhin Investitionen in Beschneiung, Komfort, Sicherheit und moderne Infrastrukturen genauso wie sinnvolle und nachhaltig wirksame Zusammenschlüsse, wie unter anderem in Sexten perfekt demonstriert wurde. Hier ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.“

Kein Ende des Skisports

Parths Dank gilt dabei den Unternehmern, die Tirol zu einer Vorzeigeregion und zu einem Weltmarktführer gemacht haben: „Dies alles ist nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis von Unternehmertum und Pioniergeist im besten Sinne, verbunden mit Fleiß und jahrzehntelanger konsequenter Arbeit unserer einheimischen Familien und Mitarbeiter.“

Abschließend richtete Parth noch eine Botschaft an jene Kritiker, die gebetsmühlenartig vom baldigen Ende des Wintersports sprechen: „Es gibt kein Ende des Skisports und schon gar nicht steht ein Ende der Seilbahnwirtschaft ins Haus. Das Gegenteil ist der Fall. Die Konkurrenz am weltweiten Urlaubermarkt wird herausfordernder, aber unsere Standortvorteile sind unschlagbar. Es ist unsere Aufgabe, diese gute Ausgangslage abzusichern und auszubauen.“

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