Werbeoptimismus ist zurück

Nach mittelmäßigen Jahren folgt Aufwind: Der WIFO-Werbeklimaindex zeigt die Werbekonjunktur im robusten Konjunkturhoch.

Zuversichtlich sieht Tom Jank, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Tiroler WK, die Zukunft der österreichischen Kommunikationsbranche: „Der Optimismus in der Werbewirtschaft ist zurück“, erklärte Jank anlässlich der aktuellen Präsentation des WIFO-Werbeklimaindex. „Wir spüren wieder Aufwind. Die österreichische Werbewirtschaft hat sich 2017 sehr gut entwickelt und dürfte diesen Schwung auch 2018 mitnehmen. Wir erwarten eine gute Werbekonjunktur 2018.”

Ausblicke auf 2018 sind optimistisch

Die Werbewirtschaft hat sich 2017 äußerst positiv entwickelt. „Schon seit Jahresbeginn sehen wir in Österreich, aber auch in den Nachbarländern einen breit angelegten Aufschwung über alle Sektoren hinweg. Davon profitiert auch die österreichische Werbewirtschaft“, analysiert Werner Hölzl, Experte des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO). „Die Entwicklung zu Jahresende deutet an, dass der Konjunkturhöhepunkt erreicht sein könnte. Dies zeigt auch der Indexwert des Wirtschaftsklimaindex. Allerdings bleiben die Unternehmen sehr optimistisch, was die Einschätzung der Geschäftslage betrifft. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und die Einschätzungen zur Nachfrageentwicklung sind in Relation zur Konjunktursituation weiterhin optimistisch. Dies deckt sich mit internationalen und den gesamtwirtschaftlichen Prognosen, die für 2018 positiv ausfallen,“ so der WIFO-Experte und der Tiroler Fachgruppenobmann.

Beschäftigung wird steigen

Die gute Konjunktur wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt für Kreativ- und Kommunikationsberufe aus. Die Ergebnisse des WIFO Werbeklimaindex zeigen, dass die Beschäftigung in der Werbung und Marktkommunikation weiter steigen wird: 17 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, in den kommenden Monaten zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Dem gegenüber rechnen 8 Prozent der Unternehmen damit, die Beschäftigung reduzieren zu müssen.

Durch die Veränderungen der Digitalisierung ist es auch notwendig, die Lehrberufe zu adaptieren. Dazu begrüßt der Fachverband Werbung die kürzlich beschlossene Initiative von Bundesministerin Margarete Schramböck, die Ausbildung digitaler Lehrberufe zu fördern. Mit dieser Reform startet der für die Kommunikationsbranche relevante neue Schwerpunkt-Lehrberuf Medienfachmann/-frau bereits ab dem Schuljahr 2018/19.

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