Forcher bürgt für Möbelqualität

In dritter Generation leitet Gerhard Forcher seit mehr als zwei Jahrzehnten die Tischlerei Forcher. Sein Großvater, ein passionierter Kunsttischler, hat 1928 als Zuerwerb zu seinem kargen Mesner-Lohn im ehemaligen Mesnerhaus der Lienzer Stadtpfarrkirche St. Andrä eine Tischlerei gegründet. Im selben Jahr wurde auch Gerhards Vater Gabriel Forcher geboren.

Zu seinem 90. Geburtstag gratulierten WK-Bezirksobmann Michael Aichner und Bezirksinnungsmeister Friedrich Wieser dem verdienten langjährigen Bezirksvertreter der Osttiroler Tischler kürzlich dort, wo die Erfolgsgeschichte der Tischlerei Forcher begann – in eben diesem Mesnerhaus, dem heutigen Kirchenwirt. Die Weichen zur Entwicklung, welche die Tischlerei Forcher zum mit Abstand größten Tischlereiunternehmen Osttirols mit durchschnittlich 85 Mitarbeitern machen sollte, hat Kommerzialrat Gabriel Forcher vor 50 Jahren mit der Errichtung einer neuen Werkstätte im Lienzer Industriegebiet „Peggetz” gestellt. Trotz der gewaltigen Ausmaße der Betriebsflächen – nach einer Vielzahl an Um- und Zubauten – und einem hochmodernen Maschinenpark ist Forcher ein Handwerksbetrieb, präziser: eine Möbelmanufaktur, geblieben.

Daran wird sich auch nach dem unmittelbar bevorstehenden nächsten großen Investitionsvorhaben nichts ändern: 1000m2 Produktionsfläche mit einem dritten CNC-Bearbeitungszentrum kommen dazu, der Verwaltungs- und Ausstellungsbereich wird großzügig erneuert und erweitert. „Bisher haben wir alles, was nicht direkt mit der Produktion zu tun hatte, eher stiefmütterlich behandelt. Unser Unternehmen, das ausschließlich hochwertige Möbel produziert, soll sich künftig auch für alle Besucher attraktiv und stimmig präsentieren”, erklärt Prokurist Andreas Wolsegger. Im März geht es los; bis zum Jahresende soll das Großprojekt abgeschlossen sein.

Fairness und Handschlagqualität

„Wir sind wahrscheinlich die einzige Tischlerei in Tirol, die ihre Kollektion ausschließlich über den Möbelfachhandel verkauft”, betont Wolsegger die besondere Vertriebsphilosophie, auf die man schon seit Jahrzehnten setzt. „Unsere Kunden sind vor allem Wohn- und Küchenstudios und die mittelständischen Möbelhäuser in Österreich, Deutschland und Südtirol. So stehen wir in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu den ,Giganten’ am Möbelmarkt”. Im Objektgeschäft – das schon einmal Projekte in Russland oder auf Mallorca umfassen kann – ist man nur dort tätig, wo keine Vertriebspartner tangiert werden. Wolsegger: „Das ist ein Gebot der Fairness und der Handschlagqualität, für die wir stehen”.

Forcher – früher spezialisiert auf Essplätze und „Tiroler Stuben” – ist heute Komplettanbieter für hochwertige Möbel in allen Wohnbereichen. Im zweijährigen Rhythmus wird die jeweils neue Kollektion in einem zuletzt 130-seitigen Katalog und Online präsentiert. Von jedem der zahlreichen Grundmodelle der Produktlinien Essen – Wohnen – Schlafen gibt es eine Vielzahl von Varianten; außerdem werden auch alle Sonderwünsche der Kunden abgedeckt.

Pflege der Marke Forcher

Als Komplettanbieter muss man sein Metier in allen Facetten beherrschen. Dies ist auch der Grund, warum die Tischlerei Forcher seit jeher größten Wert auf die Lehrlingsausbildung legt. „Wir bieten der Jugend aus unserer Region jedes Jahr bis zu fünf Ausbildungsplätze an – die meisten davon im Lehrberuf Tischler, aber auch als Tischlereitechniker, Tapezierer und Bürokaufleute. Aktuell haben wir 13 Lehrlinge. Das soziale Gefüge im Betrieb muss passen – dazu gehört neben der internen Kommunikation auch ein guter Mix aus Jugendlichen und erfahrenen, vielfach langjährigen Fachkräften”, so Andreas Wolsegger. „Wir sind stolz auf jeden Arbeitsplatz, den wir schaffen. Bei uns zählen neben fachlichen auch die menschlichen Qualitäten” – das ist das Credo von Firmenchef Gerhard Forcher.

In den letzten Jahren ließ die Firma Forcher immer wieder durch Design-Preise aufhorchen. „Das Produktdesign hat für uns einen hohen Stellenwert, weshalb wir ein eigenes Designteam aufgebaut haben. Wir arbeiten aber auch mit externen Designern wie etwa der Innsbrucker Innenarchitektin Nina Mair zusammen, mit der wir die spektakuläre Vollholz-Badewanne ‚Shell‘ entwickelt haben. Auch wenn sich der ‚Wert‘ von Auszeichnungen nur schwer quantifizieren lässt – der wesentliche Nutzen liegt in der Ausweitung unseres Bekanntheitsgrades und in der Pflege der Marke Forcher”, weiß der Prokurist. Flexibel sein, schnell auf sich abzeichnende Trends reagieren, Problemlösungskompetenz vermitteln – das ist das Erfolgsgeheimnis der Tischlerei Forcher. Dabei aber kompromisslos bleiben, wenn es um die Qualität geht – in der Materialwahl, bei der Verarbeitung und in der Kundenbetreuung.

»Weitere Informationen: Tischlerei Forcher

Galerie:
Von Forcher designte Essplatz-Garnitur Basic.
Von Forcher designte Essplatz-Garnitur Contour.
Bezirksstellenobmann Michael Aichner, Tochter Barbara, der Jubilar Gabriel Forcher mit Friedrich Wieser jun. und sen. – sein Nachfolger als Bezirksinnungsmeister der Tischler (v.l.).
Gratulation zum 90iger des Seniorchefs KommR Gabriel Forcher beim „Kirchenwirt“ – dem ehemaligen Mesnerhaus, wo das Unternehmen 1928 gegründet wurde.
Sie stehen für Familientradition und Innovation: Firmenchef Gerhard Forcher mit Sohn Gabriel, der nach der HAK-Matura die Tischlerlehre absolvierte.
Gesunder Schlaf ist im Tiroler Zirbenbett von Forcher von Forcher garantiert.
Für erholsamen Schlaf sorgen neben dem edlen Holz aus heimischen Zirbenwäldern die ausgeklügelten metallfreien Holzverbindungen.
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