Landesstraße L76: zu große Gefahr für alle

Die Landesstraße zwischen Landeck und Fließ bleibt weiterhin gesperrt – betroffen sind Unternehmer und zahlreiche Pendler. Die Wirtschaftskammer Landeck stellt die Forderung nach einem Galeriebau auf diesem gefährlichen Streckenabschnitt.

„Die Sicherheit auf der L76 Landesstraße zwischen Landeck und Fließ ist unverzüglich wieder herzustellen“, so auch der Appell des Bezirksobmannes Anton Prantauer. Nun aber zur Erklärung des genauen Sachverhaltes: Ende Jänner brach auf dem Streckenabschnitt der L 76 zwischen Landeck und Fließ erneut ein Felsbrocken ab, keine Seltenheit in der vergangenen Zeit: “Die Ursache der jüngsten Sturz- und Rutschereignisse liegt in der derzeit besonders ungünstigen Witterung der letzten Wochen mit Starkregen, starken Schneefällen, Tauwetter sowie dem Frost-Tau-Wechsel“, so – also durch große Schmelzwassermengen als Ursache – definiert der Landesgeologe Gunther Heißel die neuesten Vorkommnisse. Die Gefahrensituation der L 76 Landesstraße fordert nun mehrwöchige Sperren, da zur Gefahrenbehebung umfangreiche Abräum- und Sicherungsarbeiten notwendig sind. Ausweichmöglichkeiten für PKW bestehen, wenn auch mit Zeitverlusten, über Eichholz oder von Fließ aus über die L17 zum Naturpark über Kauns.

Galerie auf L76 absolut notwendig

Eine Situation, welche die Wogen aktuell hochgehen lässt. So stellt die Wirtschaftskammer Landeck eine klare Forderung in Richtung Galeriebau: „Gefahren muss man erkennen und sofort handeln – die Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen fürchten bereits diese Strecke, dies führt zu einer Benachteiligung unserer Unternehmer, insbesondere in der Stadt Landeck, in der Fließerau, Urgen und Nesselgarten“, so Bezirksobmann Anton Prantauer, der weiter ausführt: „Es ist auch nicht unwesentlich welche zusätzliche Fahrstrecken durch die permanenten Sperren auf dieser Strecke in Kauf genommen werden müssen.“ Aktuell durchgeführte Sanierungsmaßnahmen sieht Prantauer als „langfristig unzureichend“: „Es ist schon in Ordnung, dass nun eine Vernetzung und eine Holzbohlenwand angebracht werden. Man sollte jedoch aus der Vergangenheit lernen und diese hat gezeigt, dass diese Sicherungsmaßnahmen nicht ausreichend sind. Schon aus der Betrachtung der vergangenen Vorkommnisse kann es nur eine Entscheidung geben – ein unverzügliches Verbauen durch die Errichtung einer Galerie auf dieser Gefahrenstrecke.“ Auch ein weiteres Szenario spielt Prantauer dabei durch: „Was, wenn ein großer Unfall im Landecker Tunnel passiert und der Tunnel geschlossen werden muss? Was dann los ist – an das möchte ich gar nicht denken“. Daher appelliert der Bezirksobmann an die Dringlichkeit dieses Projektes: „Es ist notwendig, dass hier so schnell wie möglich eine Verbauung erfolgt. Die Strecke muss nun endlich sicher werden – derzeit und auch mit diesen nun geplanten Maßnahmen ist und bleibt die Straße eine zu große Gefahr für alle“ und: „Es darf auf keinen Fall länger zugewartet werden, denn schon die Gefahr eines großen Unglücks rechtfertigt eine sofortige Handlung.“

Presseaussendung als Download

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Bezirksstelle Landeck
Mag. Otmar Ladner
T 05 90 90 5-3416
E otmar.ladner@wktirol.at

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