Gründerland Nr. 1: Mehr als 2.800 neue Unternehmen in Tirol

Eine Zahl sticht besonders heraus: 56,2 Prozent. Bei der geschlechtsspezifischen Auswertung der Gründungsstatistik 2017 zeigt sich deutlich, dass Tirols Gründerinnen die Nase vorn haben.

Was die verschiedenen Sparten anbelangt, verzeichnet das Gewerbe und Handwerk mit 1.460 die meisten Neugründungen. Der zweithöchste Anteil entfällt auf den Handel mit 567 Neugründungen, gefolgt von der Sparte Information und Consulting mit 442 Neugründungen im Jahr 2017. Das Durchschnittsalter der Tiroler Neo-Unternehmer beträgt 39,2 Jahre: “ Unser Land weist eine qualitative Gründerszene auf und ist Hotspot für junge Entrepreneure und Start-ups. Neugründer bereichern und dynamisieren Tirols Wirtschaftsmotor, davon profitiert der gesamte Wirtschaftsstandort“, ist der Landesvorsitzende der JW, Clemens Plank, überzeugt.

Wichtigste Servicestellen für den Unternehmensstart bleiben die Beratungsleistungen des Gründerservice der Tiroler Wirtschaftskammer und die WK-Bezirksstellen. 2017 wurden mehr als 5.900 Beratungen durchgeführt. „Der Businessplan, aktuelle Informationen und eine gezielte Vorbereitung sind das Um und Auf für den Unternehmensstart. Die Gründer schätzen das kompetente Informationsangebot unseres Gründerservice und nehmen dieses auch in Anspruch“, so Plank.

Der InnCubator unterstützt in der frühen Gründungsphase

In weiterer Folge ist der InnCubator – die Unternehmerschmiede der Tiroler WK und der Universität – eine wichtige Anlaufstelle: “Der InnCubator begleitet junge Gründer in ihrer Entwicklung als Unternehmer und unterstützt vor allem Unternehmen und Start-up-Teams in der frühen Gründungsphase. Der angebotene Service ist individuell und flexibel auf die Start-ups zugeschnitten und greift auf die Kraft der Netzwerke der Tiroler Wirtschaftskammer und der Universität Innsbruck zurück”

Das stärkste Motiv für die Tiroler, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, ist mit 67 Prozent die Flexibilität in der Zeit- und Lebensgestaltung, die dieser Schritt mit sich bringt. „Der Gründerspirit ist deutlich zu spüren. Für knapp 67 Prozent ist das Hauptmotiv sein „eigener Chef“ zu sein und 59 Prozent wollen die Verantwortung, die sie als Angestellter tragen ins eigene Unternehmen einbringen“, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

Ein schnelles Internet ist für Unternehmen entscheidend

Ein Unternehmen zu gründen ist Chance und Risiko zugleich. Die Junge Wirtschaft Tirol arbeitet intensiv an wichtigen Erleichterungen für Neugründer. „Jungunternehmer brauchen Maßnahmen und Impulse, die ihnen bei der Entwicklung ihres Unternehmens helfen. So setzt sich die Junge Wirtschaft für einen flächendeckenden Breitbandausbau mit mindestens 100 Mbit/s ein und begrüßt, dass sich die Forderungen im Koalitionsabkommen wiederfinden“, betont der Tiroler Landesvorsitzende Plank. „Denn für Unternehmer ist ein schnelles Internet erfolgsentscheidend.

So braucht es auch dringend die Verpflichtung der Netzbetreiber die Unternehmen und Haushalte ans Breitbandnetz anzuschließen und wir fordern, dass dies binnen einer akzeptablen Frist passieren muss. Denn nur, wenn auch der Anschluss vollzogen ist, profitieren die Unternehmen und Haushalte auch wirklich vom Breitbandausbau“, stellt Plank abschließend klar.

Diesen Post teilen
X

Ihre Anmeldung für aktuelle Tiroler Wirtschaftsnews – Fast geschafft!

Bitte überprüfen Sie Ihren E-Mail-Eingang. Sie erhalten in Kürze unter der angegebenen E-Mail-Adresse eine Nachricht mit einem Bestätigungslink.
Ein Klick auf den Bestätigungslink schließt die Anmeldung ab.

Sehen Sie gegebenenfalls unter „Werbung“ oder „Spamverdacht“ nach, sollten Sie die E-Mail nicht in Ihrem normalen Posteingang finden.

Jetzt Newsletter abonnieren und regelmäßig personalisierte Tiroler Wirtschaftsnews erhalten!
(Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben)

Bitte warten, Sie werden angemeldet!
Bitte füllen Sie alle Felder aus!