Platter unterstützt Forderung nach Staatszielbestimmung und Erweiterung der Mängelberufslisten

LH Günther Platter traf sich gestern mit der neuen Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaft, Margarete Schramböck, zu einem ersten Arbeitsgespräch. Im Mittelpunkt stand u.a. die Festigung des Konjunkturaufschwungs.

Nach dem Gespräch sagte Platter, es gelte jetzt den wirtschaftlichen Aufschwung weiter mitzunehmen und gleichzeitig den Standort Tirol zukunftsfit aufzustellen. Die Weichen dafür hat er gemeinsam mit den Landeshauptleuten bereits vor Monaten gestellt. Unter seiner Vorsitzführung hat die Landeshauptleutekonferenz einstimmig die Stärkung des Wirtschaftswachstums sowie des Wirtschaftsstandorts Österreich als Staatszielbestimmung beschlossen. Umso zufriedener zeigt sich Platter nun, dass “unser Anliegen auch im neuen Regierungsprogramm verankert ist. Wirtschaft und Umwelt dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden”.

Mangelberufsliste erweitern

Neben dem Fachkräftemangel war auch die Erweiterung der Mangelberufsliste ein Thema des Arbeitsgesprächs mit Schramböck. „Um auf die regional unterschiedliche Bedarfssituation besser reagieren zu können, sollten auch Holzmaschinenarbeiter, Lackierer, Augenoptiker, Köche und Restaurantfachkräfte in die Fachkräfteverordnung aufgenommen werden“, forderte der Landeshauptmann einmal mehr.

Standortvorteil Digitalisierung

Zukunftsfit macht sich das Land auch beim Dauerbrenner Digitalisierung. Unter der Dachmarke digital.tirol investiert das Land bis zum Jahr 2023 insgesamt 150 Millionen Euro in eine Digitalisierungsoffensive, davon gehen 100 Millionen Euro in den Ausbau ultraschnellen Internets und 50 Millionen Euro in spezielle Digitalisierungsprojekte der Tiroler Wirtschaft, der Hochschulen und der Schulen. Bundesministerin Schramböck versprach dafür vollen Einsatz: „Ich sehe mein Ministerium vor allem als Dienstleister für die Wirtschaft und die Unternehmen sowie mich in einer wichtigen Schnittstellenfunktion für alle anderen Ministerien.“

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