Tanja Falkner “schneidet” richtig gut ab

Ein Talent an Kamm und Schere: Tanja Falkner zählt zu den Top-Lehrlingen des Landes. Die Ötztalerin holte bei den Lehrlingswettbewerben der letzten drei Jahre immer eine Medaille – einmal sogar Gold.

Sie ist 19 Jahre jung, aus dem Ötztal und gerade mit der Lehre fertig geworden: Tanja Falkner arbeitet als Friseurin in Birgits Haarstudio in Oetz. Mit ihren feuerroten Haaren und ihrer offenen Art versprüht sie viel Lebensfreude. Ihr macht ihr Job sichtlich Spaß, auch die Lehre hat ihr sehr gefallen: „Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber es war eine sehr interessante und lehrreiche Zeit.“

Für Tanja war es auch eine Zeit der Wettbewerbe. In ihrem Lehrbetrieb war es Pflicht, an den jährlichen Lehrlingswettbewerben teilzunehmen. Dabei schnitt Tanja richtig gut ab. Sie konnte nicht nur in den letzten drei Jahren Bronze, Silber und Gold in den Landeswettbewerben ergattern, sie ist auch die Einzige, die sich jedes Jahr für den Bundeslehrlingswettbewerb qualifizierte. Auch dort zeigte sich die Ötztalerin erfolgreich: zweimal schaffte sie es aufs Stockerl, im dritten Jahr auf den vierten Platz. Dabei ist sie eigentlich gar kein Wettbewerbsmensch: „Ich hab‘ mich in so etwas nie so wirklich reinsteigern können. Aber wenn die Trainingsphase dann erstmal begonnen hat, bin ich doch ein bisschen ehrgeizig geworden.“

Mit viel Training zum Erfolg

Da hilft nur eines: Training – und zwar viel. Deshalb hat sich Tanja gleich nach der Berufsschule auf die Suche nach einem Model gemacht, an dem sie dann einen Monat lang geübt hat. Die Aufgaben reichten von Föhnen über Frisieren bis hin zum Schneiden und Schminken. „Der Wettbewerb im dritten Lehrjahr war der schwierigste. Die Aufgaben waren eine Hochsteckfrisur, ein Abend-Makeup und ein Männerhaarschnitt“, blickt sie zurück.

Mittlerweile ist sie mit der Lehre fertig und arbeitet bei Birgits Haarstudio in Oetz. Der Friseurberuf gefällt Tanja nach wie vor: „Ich find es schön, Leute mit ihren neuen Frisuren glücklich zu machen“, erklärt sie. Deshalb möchte sie auch weiterhin Praxis sammeln, um schließlich in näherer Zukunft die Meisterprüfung ablegen zu können. „Wer weiß, vielleicht beerbe ich ja irgendwann die Birgit“, lacht sie und grinst ihre Chefin an. Die ist übrigens auch sehr zufrieden mit ihrer Angestellten: „Die Tanja ist ein sehr fleißiges und natürliches Mädchen“, meint sie und fügt hinzu: „Ich würde mir sofort von ihr die Haare schneiden lassen.“

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