Arbeitslosigkeit im Oktober weiter gesunken

Der Konjunkturaufschwung lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen sinken. Ende Oktober waren in Österreich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,6 Prozent weniger Personen ohne Job.

Ende Oktober gab es 315.722 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim Arbeitsmarktservice stieg hingegen um 8,6 Prozent auf 77.307 Personen, teilte das Sozialministerium am Donnerstag mit. Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 393.029 Personen ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sank damit um 0,7 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent.

Mehr offene Stellen

Das vergleichsweise starke heimische Wirtschaftswachstum lässt auch die Stellenanzeigen kräftig steigen: Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich Ende Oktober auf 59.202. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten stieg laut einer vorläufigen Prognose um 65.000 Personen (+1,8 Prozent) auf 3,676 Millionen.

Am stärksten sanken die Arbeitslosenzahlen in der Warenproduktion (-10,1 Prozent) und in der Bauwirtschaft (-9,7 Prozent). Ebenfalls einen deutlichen Rückgang gab es bei der Arbeitskräfteüberlassung und im Handel. Entspannung gibt es auch bei den Jugendlichen unter 25 Jahren und Personen zwischen 25 und 49 Jahren: Hier ist jeweils ein deutlicher Rückgang von rund sechs bzw. sieben Prozent zu verzeichnen. Bei den über 50-Jährigen gibt es mit einem minimalen Anstieg von 0,1 Prozent weiter keine Trendwende.

Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet sank in fast allen Bundesländern: Den stärksten Rückgang gab es in der Steiermark (-9,4 Prozent), gefolgt von Tirol (-8,2 Prozent). In Vorarlberg erhöhten sich die Arbeitslosenzahlen leicht um 0,3 Prozent.

Kopf sieht Stabilisierung

Auch AMS-Vorstand Johannes Kopf zeigte sich mit dem Rückgang der Arbeitslosenzahlen zufrieden: “Es ist dies der stärkste heuer gemessene Rückgang.”Auch die Arbeitslosigkeit bei Personen über 50 Jahren beginne sich “auch endlich zumindest zu stabilisieren. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit sei “höchst erfreulich”, so Kopf in einer AMS-Aussendung.

Die Arbeitslosenzahlen in Österreich sinken seit März kontinuierlich. Zwischen Mitte 2011 und Ende 2016 stiegen die Arbeitslosenzahlen stetig an und erreichten ein Rekordhoch in der Zweiten Republik. (APA)

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