Ein Jahr InnCubator – Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen

Vor einem Jahr wurde der InnCubator als Kooperationsprojekt zwischen der Tiroler Wirtschaftskammer und der Universität Innsbruck ins Leben gerufen. Hier werden Start-ups unterstützt und Innovationen durch den Transfer von Know-How und der engen Zusammenarbeit gefördert. Zum ersten Geburtstag des InnCubators wurde zum Tag der offenen Tür geladen und die Weiterentwicklung präsentiert.

Aufgrund der sehr guten Auslastung des InnCubators und der bewährten Kooperation zwischen der Tiroler Wirtschaftskammer und Universität, wird die Vision InnCubator weitergesponnen und auch räumlich erweitert. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern wird im WIFI Campus die Basis für neue Lern- und Arbeitsräume im Co-Working und Co-Learning-Stil geschaffen. „Durch die Erweiterung soll ein pulsierendes Ökosystem entstehen, in dem Innovationen und Start-ups weiterentwickelt werden – das miteinander Weiterkommen und gemeinsame Lernen sollen dabei im Fokus stehen“, erklärt Jürgen Bodenseer, Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer.

Was im ersten Jahr passierte

Vor einem Jahr entschieden die Tiroler Wirtschaftskammer und die Universität Innsbruck ein Gründerzentrum zu errichten, das als Anlaufstelle für die Tiroler Gründerszene agiert, Unternehmensgründer bei der Entwicklung ihrer Geschäftsideen unterstützt und die Gründerkultur in Tirol fördert. Von Lehrlingen über Studenten bis hin zu Quereinsteigern – das Angebot des InnCubators steht allen unternehmerisch denkenden Menschen in Tirol zur Verfügung. Die Palette reicht von technischer Unterstützung über Businessplanhilfe, Marktbeobachtung, Patent- und Markenrechten, Gründungsprozess, Finanzierungsfragen bis hin zu Partner- und Businessangelthemen – überall stehen den Gründern die Spezialisten von WK und Uni zur Seite. „Wir haben die Kompetenzen und Ressourcen der Tiroler Wirtschaftskammer und der Universität Innsbruck zusammengefasst und diese um ein zusätzliches Angebot erweitert. So konnten wir viele Synergien ausschöpfen und ein umfangreiches Programm anbieten“, fügt Rektor Tilmann Märk hinzu. In seinem ersten Jahr unterstützte die Unternehmerschmiede über 15 Start-ups. Zusammen mit den Experten der WIFI-Werkstätten konnten zehn Prototypen (weiter)entwickelt werden. Organisierte Events und Workshops rund um das Thema Innovation und Gründung erreichten über das Jahr hinweg hunderte Interessierte und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Tiroler Start-up-Community.

Wie geht es weiter mit dem InnCubator?

„Letztes Jahr haben wir einen Blitzstart hingelegt und den InnCubator in wenigen Monaten zum Leben erweckt“, erinnert sich Jürgen Bodenseer, Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer. “Die Brutstätte für erfolgreiche Start-ups aus Wissenschaft und Praxis ist eine Erfolgsgeschichte. Wir platzen nach dem ersten Jahr aus allen Nähten und wollen noch größer werden.” Jetzt sei es an der Zeit, den InnCubator weiterzuentwickeln und zu professionalisieren. Das betrifft auch das sechsmonatige Coachingprogramm (INNC-Programm): Alle Bewerber starten nun gleichzeitig zu festen Stichtagen. „Der gemeinsame Start wird eine Teamdynamik hervorrufen und wir können die Unterstützung effektiver und intensiver anbieten“, begründet Johann Füller, Professor für Innovation und Entrepreneurship der Universität Innsbruck, die Entwicklung. Interessenten können sich ab sofort bewerben: www.inncubator.at.

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