„Lehrlinge haben bei uns im Body & Soul eine gesunde Chance“

Im Jahr 1990 hat Romed Kleissl als Trainer in einem Fitnessstudio angefangen. Heute betreibt er selbst vier “Body & Soul”-Studios in und um Innsbruck und beschäftigt an die 120 Mitarbeiter.

Das Hauptaugenmerk der Body & Soul-Studios von Romed Kleissl liegt in der perfekten Mitgliederbetreuung und Fitnessberatung – Bewegung, Ernährung und Lebensstil sind nur einzelne Beispiele über die informiert und an denen gemeinsam trainiert wird. Mit der Lehrlingsausbildung hat der „Body & Soul“-Geschäftsführer vor rund zehn Jahren begonnen und bisher bereits 20 Lehrlinge fix fertig ausgebildet. Derzeit werden noch zehn junge Menschen zum Fitnessbetreuer ausgebildet.

Beruf mit Zukunft

„Der Gesundheits- und Fitnesssektor wird immer wichtiger. Menschen schauen auf sich, wollen fit und gesund bleiben und sich wohl fühlen. Deshalb bietet dieser Bereich für Lehrlinge sehr viele Möglichkeiten – auch nach der Ausbildung.“ Vom Personal Training, über ein Qi Gong-Studio bis zu einem Physiotherapiestudium ist nach der Lehre der Grundstein für unzählige Möglichkeiten gesetzt. In der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft sind ausgebildete Fachkräfte Mangelware. Gerade in diesem Bereich wird großer Wert auf die Lehrlingsausbildung gesetzt. „Fitnessbetreuer ist ein sehr frischer Lehrberuf und liegt im derzeitigen Trend, ich habe deshalb den Luxus, mir meine Lehrlinge sehr gut aussuchen zu können“, so der Studiobesitzer. „Ich bilde meine Fachkräfte am liebsten selbst aus, denn so weiß ich, was sie können und gelernt haben. Nach Möglichkeit bleiben die Fitnessbetreuer auch nach der Ausbildung bei mir im Betrieb“, so Kleissl. Nebenher dürfen die Lehrlinge Schulungen im Bereich Verkauf, Promotion und verschiedenen Trainingseinheiten besuchen. Erste-Hilfe-Kurse und Feuerwehrübungen sind hierbei Pflicht.

Sich selbst bezeichnet der Fitnessstudiobesitzer als sehr korrekten Lehrherren: „Ich bin nicht streng, aber, wenn ich etwas will, muss ich es auch lernen wollen. Das erwarte ich mir von meinen Mitarbeitern. Lehrlinge, die in der Berufsschule zwischen sehr gut und befriedigend benotet werden, bekommen von mir das Schulheim bezahlt. Zudem will ich jeden Freitag wissen, wie es in der Schule läuft. Ansonsten wird am Wochenende im Studio der Schulstoff gebüffelt.“

Lehre nach der Matura

Michael Hölzl aus Ellbögen hat nach der Matura eine Lehre als Fitnessbetreuer im Body & Soul am Mitterweg begonnen und abgeschlossen: „Meine Familie ist sehr sportlich und so habe ich selber schon sehr früh im Fitnessstudio zu trainieren begonnen. Ich habe eine weiterführende Schule besucht – und als nach der Matura eine Lehrstelle im Body & Soul frei wurde, habe ich einfach meine Chance ergriffen.“ Und bis heute nicht bereut, denn Michael hat seine Lehre im März mit „ausgezeichnetem Erfolg“ abgeschlossen – heute ist er Bereichsleiter der Trainer. „Hier zählt einfach die Devise: Learning by doing. Im Fitnesssektor gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten – da wird es nie langweilig.“ Der Ellbögner hat seinen Traumberuf zu 100 Prozent gefunden. Lehre nach der Matura kann er jedem, der ein Handwerk erlernen will nur empfehlen: „Durch die Matura hatte ich mehr Zeit mir klar zu werden, was ich wirklich will. Ich hatte die perfekte Möglichkeit noch bei meinen Eltern wohnen zu bleiben – und so den Beruf des Fitnesstrainers von der Pike auf zu erlernen.“

Michael Hölzl (2.v.r.) hat seine Lehre durchgehend mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. FG-Obmann Ferenc Polai (r.), Body&Soul-GF Romed Kleissl (2.l.) sowie Sparten-GF Bernhard Wanner gratulierten herzlichst.

Michael Hölzl (2.v.r.) hat seine Lehre durchgehend mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. FG-Obmann Ferenc Polai (r.), Body & Soul-GF Romed Kleissl (2.v.l.) sowie Sparten-GF Bernhard Wanner gratulierten herzlichst.

Der Beruf des Fitnessbetreuers wird auch künftig eine wichtige Rolle spielen, so wie die Fitnessstudios für die heimische Wirtschaft generell. Von der Studiomitgliedschaft, das passende Outfit bis zur Ernährung kurbelt der gesunde Lifestyle die Wirtschaft ordentlich an. „Fitnessstudios sind aus der Tourismus- und Freizeitwirtschaft nicht mehr weg zu denken. Das wird mit der gesunden Lebenseinstellung der Tiroler auch noch lange so bleiben“, erklärt Kleissl erfreut. „Wenn sich Jugendliche für Gesundheit und Fitness interessieren, kann ich den Lehrberuf des Fitnessbetreuers wärmstens empfehlen.“

» Nähere Informationen zu Body & Soul: www.body-and-soul.at

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