Tiroler Bäder ziehen positive Sommerbilanz

„Die Bäderlandschaft in Tirol ist sehr gut aufgestellt, wie immer gab auch heuer wieder das Wetter die Richtung vor. Glücklicherweise konnten wir dennoch in allen Bereichen Zuwächse verzeichnen“, zieht Karlheinz Bader, Obmann der Tiroler Bäder, eine positive Bilanz.

Gegenüber dem Vorjahr sind die Besucherzahlen um 17 Prozent auf insgesamt 2,3 Millionen Besucher gestiegen. Das wirkt sich auch auf den Umsatz aus: Über 12 Millionen Euro erwirtschafteten die Tiroler Bäderbetriebe, ein starkes Plus von 18,8 Prozent. Warmes, aber unbeständiges Wetter und viel Regen – im August glücklicherweise oft erst abends – dämpften die Badefreude in den Freibädern und Erlebnisbäder nicht.

62 Bäderbetriebe haben sich an der aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer beteiligt. 31 Betriebe (50 Prozent) schätzen ihre Situation besser oder viel besser ein als im Vorjahr. Nur 6 geht es schlechter als im Jahr 2016. Freibäder und Naturbäder konnten diesen Sommer trotz allem optimal nutzen, über zwei Drittel gaben an, dass es ihnen besser geht. Insgesamt waren im Sommer 2017 in Tirols Bädern 447 Mitarbeiter beschäftigt (+15 Prozent). „Bemerkenswert ist der hohe Anstieg bei den Vollzeit-Mitarbeitern (+49), die Teilzeitbeschäftigten stiegen zwar ebenfalls, aber nur um 22 Mitarbeiter auf 205“, so Bader.

Mystery-Check der Bäder

Auch im heurigen Sommer wurden Tirols Bäderbetriebe einem Mystery-Check unterzogen. „Mit einer Gesamtbeurteilung von 1,4 (Schulnotensystem) kann sich die Badelandschaft in Tirol sehen lassen“, präsentiert IMAD-Geschäftsführerin Barbara Traweger-Ravanelli die Ergebnisse. Die Topbewertung von 1,1 erhielten in diesem Jahr jeweils die Kriterien Sauberkeit vor dem Bad und Badeaufsicht/Badepersonal. Vor allem die Freundlichkeit und Kompetenz des Bäderpersonals wurden dabei hervorgehoben. Das Thema Sicherheit stand auch im Mittelpunkt der diesjährigen Befragung in Tirols Bädern. „Die Menschen fühlen sich in unseren Bädern generell sehr sicher und sind mit den allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen vollkommen zufrieden“, freut sich Traweger-Ravanelli.

 

Bild oben: Ulrich Mayerhofer, Berufsgruppenobmann ab Herbst 2017, Karlheinz Bader, Berufsgruppenobmann der Tiroler Bäder, Barbara Traweger-Ravanelli, GF Institut für Marktforschung und Datenanalysen (IMAD), Josef Fiegl, Pressesprecher der Tiroler Bäder und Bernhard Wanner, Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Bäder freuen sich über die positive Sommerbilanz (v.l.).

Zwei tolle Bäder-Hechte gehen in Pension: Karlheinz Bader (r.) (seit 2003 Mitglied im Ausschuss der Bäder; Obmannstv. 2005-2010) und Josef Fiegl (l.) (seit 1990 Mitglied im Ausschuss der Bäder; Obmann der Bäder 2002-2010), die als Obmann und Stellvertreter die Fachgruppe der Bäder und von 2010 bis 2017 in der Fachgruppe Gesundheitsbetriebe die Bäder als Berufsgruppe erfolgreich leiteten.

Zwei tolle Bäder-Hechte gehen in Pension: Karlheinz Bader (r.) (seit 2003 Mitglied im Ausschuss der Bäder; Obmannstv. 2005-2010) und Josef Fiegl (l.) (seit 1990 Mitglied im Ausschuss der Bäder; Obmann der Bäder 2002-2010), die als Obmann und Stellvertreter die Fachgruppe der Bäder und von 2010 bis 2017 in der Fachgruppe Gesundheitsbetriebe die Bäder als Berufsgruppe erfolgreich leiteten. Foto: WKT

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