Harry’s Home: Die Hotelidee bekommt Flügel

Die Eröffnung des 6. Harry’s Home Hotels – im Jahr 2018 in Zürich – ist „nur“ der nächste Streich. „Wir sehen, dass wir mit unserem Produkt landen können und wollen wachsen – mit Franchise-Betrieben und mit eigenen“, verrät Juniorchef Florian Ultsch.

Möglich, dass Trendforscher Harry Gatterer das Erfolgsgeheimnis auf den Punkt brachte, als er bemerkte: „Im deutschsprachigen Raum gibt es viele uniformierte Hotels – zum Glück aber auch Ausbrecher, die sich nicht an der Masse orientieren. Dazu gehören die Harry‘s Home Hotels.” Auch wenn sich der Geschäftsführer des deutschen Zukunftsinstituts allein schon wegen des Namens „Harry‘s Home” in den Häusern heimelig fühlen dürfte, gab es 2016 weit mehr und weit handfestere Hintergründe, dies im Rahmen der 10-Jahresfeier der „unmöglichen Hotels” festzustellen.

Im Jahr zuvor war das fünfte Harry‘s Home Hotel eröffnet worden. Nach Graz, Linz, Dornbirn und Wien hatte die etwas andere Hotelkette 2015 den Sprung nach München geschafft und damit gleich den Top Hotel Opening Award als beste Neueröffnung 2015 in der D-A-CH-Region (Kategorie Budget Hotels) gewonnen. 2018 wird das Haus in Zürich eröffnet und die weiteren Pläne dürfen als durchaus ambitioniert bezeichnet werden. „Unsere Mission lautet – im Jahr 2025 30 Harry‘s Home Hotels in Betrieb zu haben. Das sollte sich die Waage halten – 15 selbst geführt, 15 in Franchise”, sagt Florian Ultsch. Die Idee bekommt Flügel. Mit großer Spannweite, wie‘s scheint.

Was braucht der Gast in Harry’s Home

2004 hatte der Innsbrucker Hotelier und langjährige Obmann der Sparte Tourismus in der WK Tirol, Harald „Harry” Ultsch, damit begonnen, die Idee für eine neue Hotelkette auszubauen, einzukleiden und in ein Konzept fließen zu lassen, das jene eines Besseren belehrte, die in gratis Wlan und der ultimativ dampfenden Dusche das Ende der innovativen Hotellerie sahen. Im Mittelpunkt des Konzeptes standen und stehen die Bedürfnisse der Gäste. Das tun sie auch anderswo, doch bei den Harry‘s Home Hotels wird diesen Bedürfnissen – so unterschiedlich sie eben bei Familien, Geschäftsleuten, Kulturreisenden oder Sportlichen sind – in einem Haus begegnet.

„Was braucht der Gast, was ist wichtig”, fasst Florian Ultsch die Gretchenfrage zusammen, die mit einem Baukastensystem beantwortet wird, das die Wahl lässt – bei Größe, Ausstattung und Service. „Der Nutzen für den Kunden steht im Mittelpunkt”, so Ultsch. Seit eineinhalb Jahren ist er Director of Business Development der Hotelgruppe Familie Ultsch – zu der neben den Harry‘s Home Hotels auch das Designhotel „aDLERS” und das Traditionshotel „Schwarzer Adler” in Innsbruck zählen. Letztere zwei sind in Familienhand, die Harry‘s Home Hotels entwickeln sich unter dem Dach einer Aktiengesellschaft, in der neben Sonja-Sophie Ultsch auch Susanne Kraus-Winkler und Rudolf Dech die Tonarten mitbestimmen, in denen sich die Hotelkette weiterbewegt. Harald Ultsch ist Vorstand, Geschäftsführer und als ideenreicher Kopf für Expansion wie Weiterentwicklung zuständig.

Franchise als Nachfolgelösung

„Da die Harry‘s Home-Betriebe auf einigen Ebenen von Anfang an so geführt wurden, geht der Schritt zum Franchise leicht von der Hand”, lenkt Florian Ultsch den Blick in Richtung Franchise, das gerade als Säule aus- bzw. aufgebaut wird. Für Harald Ultsch bietet dieses Konzept auch eine Chance, dem Nachfolgedilemma in Familienunternehmen zu begegnen, kann damit doch der Umstieg vereinfacht und ein zukunftsträchtiges (Über-)Leben im komplexen Markt ermöglicht werden.

Im wahrsten Sinne des Wortes „Neuland” zu betreten, steht ebenso auf dem Plan. Bislang war die Familie auf Urbanes konzentriert. „Mit Harry‘s Home Country wollen wir den Schritt aufs Land wagen”, verrät Florian Ultsch und sagt: „Es sind ein paar Projekte in der Pipeline. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.”

»Weitere Informationen: www.harrys-home.com

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